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Musikindustrie verklagt Kim Dotcom und Megaupload-Verantwortliche

Riesige Schadenssumme  

Plattenfirmen wollen Geld von Kim Dotcom

11.04.2014, 17:09 Uhr | t-online.de

Musikindustrie verklagt Kim Dotcom und Megaupload-Verantwortliche. Kim Dotcom (Quelle: imago images/Archivbild Guido Krzikowski)

Kim Dotcom wird nun auch von großen Plattenfirmen verklagt. (Quelle: Archivbild Guido Krzikowski/imago images)

Nachdem vor zwei Tagen die großen Hollywood-Studios eine Klage gegen Kim Dotcom eingereicht haben, hat nun die Musikindustrie nachgezogen. Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat am Donnerstag im US-Bundesstaat Virginia Klage gegen Dotcom und seine ehemaligen Mitstreiter von Megaupload eingereicht. Der Vorwurf auch hier: Urheberechtsverletzungen im großen Stil.

Nach den großen Hollywood-Filmstudios, unter anderem Twentieth Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia und Warner Bros., setzen sich nun auch die großen Plattenfirmen gegen das ehemalige Filesharing-Mekka Megaupload zur Wehr. Der Verband RIAA, dem unter anderem Sony Music Entertainment, Universal Music Group, Warner Music Group und EMI Recorded Music angehören, gab als Begründung für die Klage "massive Urheberechtsverletzungen" an.

Neben Kim Dotcom hat die RIAA auch den Mitgründer von Megaupload Mathias Ortmann sowie Bram van der Kolk und die Investorengruppe Vestor Limited im Visier. Alle der Beteiligten hätten die Verstöße gegen das Urheberecht aktiv gefördert und waren vorsätzlich beteiligt, um Profit daraus zu ziehen, so die RIAA weiter.

Riesige Schadenssumme errechnet

Das US-Justizministerium schätzt den Profit von Megaupload mit raubkopierten Inhalten auf rund 175 Millionen Dollar und errechnete eine Schadenssumme von rund 500 Millionen Dollar, die den Rechteinhabern entstanden sei. Ihre Gewinne hätten die Betreiber von Megaupload mit Werbung und günstigen Bezahl-Accounts maximiert. Gegen ein paar Dollar hatten Nutzer die Möglichkeit, schnellere Download-Verbindungen zu verwenden.

Als einen Beweis der massiven Urheberechtsverletzungen mithilfe von Megaupload führt die RIAA an, dass die Schließung der Daten-Plattform durch die US-Behörden einen spürbar positiven Effekt auf den digitalen Vertrieb von Musik gehabt habe. Laut der RIAA hätten sich nach der Schließung von Megaupload gar 50 Prozent der ehemaligen Nutzer gänzlich von illegalen Download-Angeboten abgewandt.

Kim Dotcom bleibt gelassen

Kim Dotcom selbst kommentierte die eingereichte Klage auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit den Worten: "Die großen Plattenfirmen schließen sich den Hollywood-Studios an und verklagen mich und Megaupload. Jetzt heißt es wohl David gegen Goliath gegen Godzilla gegen Dinosaurier. Wer kommt als nächstes? ;-)"

Seit Anfang 2012 steht Kim Dotcom, der als Kim Schmitz in Kiel geboren wurde, wegen Megaupload unter Druck. Bereits damals warf das US-Justizministerium Dotcom massenhafte Urheberechtsverletzungen vor und schloss die Daten-Plattform.

Seitdem drängen die US-Behörden darauf, dass Neuseeland – wo Dotcom sich aufhält – den Internetunternehmer ausliefere. Dotcom selbst hat in der Zwischenzeit eine neue Plattform namens Mega eröffnet.

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