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Google Street View ermöglicht künftig Zeitreisen

Neue Funktion von Google Maps  

Google Street View ermöglicht künftig Zeitreisen

25.04.2014, 17:22 Uhr | jhof, AFP

Google Street View ermöglicht künftig Zeitreisen. Google Street View mit Zeitleiste  (Quelle: Screenshot: Google)

Google hat seinem Kartendienst Maps eine Zeitreisefunktion verpasst, mit der die älteren Aufnahmen der Webanwendung Google Street View durchblättert werden können. (Quelle: Screenshot: Google)

Google Maps erlaubt erstmals Reisen durch die Zeit. Eine neue Funktion in Google Street View ermöglicht es Internetnutzern, Entwicklungen seit Beginn der Fotoaufzeichnungen durch den Online-Kartendienst nachzuverfolgen. Doch wer das falsche Betriebssystem hat, dem bleibt der Blick zurück in die Vergangenheit verwehrt.

"Wenn Sie heute Kind sind, werden sie in 50 Jahren die Straßen des Viertels Ihrer Jugend wiederfinden können", erklärte der Vizepräsident für Infrastruktur bei Google, Urs Hölzle, die neue Zeitreisefunktion in der Webanwendung Google Street View.

Baufortschritte in Google Street View

Als Beispiele verweist das Unternehmen etwa auf die Vorher- und Nachheraufnahmen von Katastrophengebieten wie die bei dem Tsunami 2011 zerstörten Gebiete in Japan. Auch die Baufortschritte am Freedom Tower in New York oder die Stadien für die Fußball-WM 2014 in Brasilien können so verfolgt werden.

Das Aufnahmedatum der Straßenansichten von Street View reicht je nach Ort und Land teilweise bis ins Jahr 2007 zurück – damals knipsten die Kamera-Autos von Google die ersten Schnappschüsse. Insgesamt 57 Länder haben die Autos seitdem teils regelmäßig und über mehrere Jahre hinweg durchfahren.

Über die Zeitleiste mit dem Uhren-Symbol lassen sich diese Bilder, die oftmals schon durch neuere Aufnahmen ersetzt wurden, wieder ansehen.

Noch ist das Angebot allerdings mager – beispielsweise sind innerhalb der Straßenfotos von Deutschland keine Zeitsprünge möglich, weil Google hierzulande seine im Jahr 2010 begonnen Kamera-Fahrten vorzeitig eingestellt hat.

Auch an der Umsetzung seiner Zeitreisefunktion wird der Internetkonzern noch einmal nachbessern müssen, damit künftige Generationen ihre Vergangenheit erkunden können.

Windows 8.1-Nutzer ausgesperrt

Wer Google Maps mit einem Windows-8.1-PC, Surface-Tablet oder einem iOS-7-Gerät aufruft, kommt gar nicht in den Genuss der neuen Funktion. Aus irgendwelchen Gründen wird auf den jüngsten Betriebssystemen das Uhren-Symbol in Googles Kartendienst nicht angeboten, wie ein Test von T-Online.de ergab.

Nutzer älterer Windows-Versionen benötigen mindestens Internet Explorer 11 oder eine gleichwertige Browser-Software wie Browser 7 oder Firefox, um sich als Zeitreisende durch die Street-View-Ansichten zu klicken.

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