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Facebook entfernt Chat aus der Facebook-App auch in Deutschland

Kein Geplauder mehr  

Facebook entfernt Chat aus der Facebook-App

29.07.2014, 14:42 Uhr | t-online.de, dpa

Facebook entfernt Chat aus der Facebook-App auch in Deutschland. Die Facebook-App auf einem Smartphone (Quelle: imago images/stock&people)

In der Facebook-App können Nutzer künftig nicht mehr chatten. (Quelle: stock&people/imago images)

Facebook entfernt nun auch in Deutschland den Chat endgültig aus seiner Facebook-App. Nutzer können sich somit nicht mehr direkt in der Facebook-App unterhalten, sondern müssen den separaten Messenger von Facebook aufrufen. Damit setzt das soziale Netzwerk seine im April angekündigte Strategie um, aus einzelnen Funktionen von Facebook eigene Apps zu entwickeln.

Am späten Montagabend teilte Facebook mit, dass seine Chat-Funktion nun weltweit von der allgemeinen Smartphone-App abgespaltet wird. Zunächst war die Umstellung nur in den USA und einigen anderen Ländern erfolgt. Auch in Deutschland hat Facebook bereits damit begonnen.

Der Dienst könne in einer separaten App besser weiterentwickelt werden, so die Begründung. Diese separate App gibt es bereits: Der "Messenger" hat nach Angaben von Facebook über 200 Millionen Nutzer. Er soll nun alleinige Anlaufstelle für Chatnachrichten über Facebook werden. Nutzer sollen in E-Mails und Nachrichten auf den Wechsel hingewiesen werden.

Zunächst sollen nur die Nutzer der Facebook-App auf iPhones und Android-Smartphones von dem Messenger-Zwang betroffen sein. Auf Desktop-PCs, über mobile Browser, auf Windows Phones und dem iPad sollen Chat-Nachrichten vorerst wie gewohnt versendet werden können.

Facebook will diverse Apps etablieren

Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennte Anwendungen zu platzieren. Das Unternehmen will sich mit einer ganzen Familie von Apps im Alltag der Nutzer etablieren.

Facebook holte sich jüngst den bisherigen Chef des Bezahldienstes PayPal, David Marcus, als neuen Manager für den Bereich. Der Konzern übernimmt gerade für rund 19 Milliarden Dollar auch den deutlich größeren Kurznachrichtendienst WhatsApp, der eigenständig bleiben soll.

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