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Busenblitzer in Street View: Google muss Schadenersatz zahlen

Nicht genug verpixelt  

Frau erstreitet Schadensersatz für Busenblitzer in Street View

31.10.2014, 11:43 Uhr | t-online.de

Busenblitzer in Street View: Google muss Schadenersatz zahlen. Meldung der kanadischen Tageszeitung Winnipeg Sun (Quelle: Screenshot: Winnipeg Sun)

Google Street View skandalös: Kanadierin ins Dekolleté geschaut (Quelle: Screenshot: Winnipeg Sun)

Der Internetkonzern Google muss einer Kanadierin Schadensersatz zahlen, weil ihr der Kartendienst Street View zu tief ins Dekolleté geschaut hat. Dies berichtet die kanadische Tageszeitung Winnipeg Sun.

Die Frau war im Sommer 2009 von einem vorbeifahrenden Kameraauto fotografiert worden. Die Kamera hatte Aufnahmen für den Kartendienst Google Street View gemacht und die Frau dabei vor ihrem Haus in Montreal mit einer "teilweise entblößten Brust" erwischt.

Auf dem Foto wurde zwar ihr Gesicht unkenntlich gemacht, aber das Gericht argumentierte, die Frau sei trotz verpixelten Gesichts zu erkennen gewesen. Die Frau informierte Google, damit das Bild entfernt werde. Der Kartendienst reagierte jedoch erst zwei Jahre später. Das mittlerweile komplett verpixelte Bild zeigte sie mit einem tief ausgeschnittenen Oberteil auf der Treppe sitzend.

Demütigungen am Arbeitsplatz

Da sie über längere Zeit hinweg "hämische Kommentare und Demütigungen" von Kollegen am Arbeitsplatz ertragen musste, sah der Richter einen Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte. Er wies Google an, einen Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 1600 Euro zu zahlen.

Ärger um Google Street View

Google handelte sich wiederholt Ärger mit seinem umstrittenen Street View-Dienst ein. So klagte bereits erfolgreich ein Finne, der 2008 vom vorbeifahrenden Kameraauto ohne Hose auf einem Gartenstuhl sitzend fotografiert wurde. Weniger Erfolg hatte ein Franzose im Jahr 2012. Die Google-Kamera hatte den Mann beim Pinkeln im Innenhof seines Hauses erwischt.

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