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Facebook will gegen Spam und virale Falschmeldungen vorgehen

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Weniger Spam  

Facebook geht gegen virale Falschmeldungen vor

21.01.2015, 17:54 Uhr | dpa

Facebook will gegen Spam und virale Falschmeldungen vorgehen. Viele Nutzer sind von viralen Falschmeldungen genervt. Facebook hat jetzt reagiert. (Quelle: imago/MiS)

Viele Nutzer sind von viralen Falschmeldungen genervt. Facebook hat jetzt reagiert. (Quelle: MiS/imago)

Facebook reagiert auf die Beschwerden von Nutzern und sagt Spam und viralen Falschmeldungen auf Facebook den Kampf an. Eine neue Meldefunktion soll für mehr Ruhe vor diesen unerwünschten Meldungen sorgen.

Fast täglich machen bei Facebook mehr oder weniger offensichtliche Falschmeldungen die Runde. Da wird berichtet, Facebook werde kostenpflichtig, oder es wird vor weißen Autos gewarnt, die angeblich Hunde oder Kinder entführen. In manchen Nachrichten wird den Nutzern sogar mit dem Tode gedroht, wenn sie sie nicht weiterverbreiten.

Davor sollen Nutzer in Zukunft häufiger verschont werden. Facebook führt demnächst die Möglichkeit ein, unsinnige, falsche oder betrügerische Nachrichten zu melden und als "falsche Nachricht" zu markieren. Markieren ausreichend viele Nutzer einen Beitrag als falsch oder löschen ihn, soll er künftig seltener im Nachrichtenstrom der Nutzer erscheinen. Die Neuerung gilt für alle Beiträge, die Links, Bilder oder Videos enthalten.

Nutzer von Spam genervt

Damit reagiert Facebook auf Beschwerden von Nutzern, die weniger "Teile diese Nachricht, sonst kostet Facebook Geld" – oder "Ich widerspreche Facebooks Copyright-Regeln"-Beiträge sehen wollen, berichten die Entwickler Erich Owens und Udi Weinsberg.

Gelöscht werden solche Inhalte allerdings auch künftig nicht – egal wie oft ein Beitrag als irreführend oder falsch gekennzeichnet wird. Beiträge, die häufig gemeldet werden, sollen nicht nur seltener im Nachrichtenstrom erscheinen, sondern auch einen Hinweis erhalten, der vor möglichen falschen Inhalten warnt.

Die Meldefunktion wird durch Algorithmen unterstützt, die nach häufig geteilten und dann schnell gelöschten Beiträgen sucht – laut einem aktuellen Bericht des Netzwerks über Spam-Analyse ein sicherer Hinweis auf Hoaxes. Auch Beiträge, deren Kommentare Verweise auf Anti-Hoax-Seiten im Netz enthalten, sind verdächtig.

Satire- oder Nachrichtenseiten nicht betroffen

Auf Nachrichtenwebseiten oder Satire-Seiten wie "The Onion" oder "Der Postillon" soll die neue Funktion laut Facebook keine Auswirkungen haben. Man habe festgestellt, dass Nutzer satirische Inhalte oder als Satire gekennzeichnete Beiträge in der Regel nicht als irreführend melden, heißt es in dem Beitrag der beiden Facebook-Entwickler.

"Medienseiten wird das überhaupt nicht betreffen", sagt auch ein Facebook-Sprecher auf Anfrage. Sorgen vor Missbrauch durch Aktivistengruppen, die versuchen würden, missliebige Meinungen über die Meldefunktion aus dem Netzwerk zu entfernen, müsse man nicht haben, so der Sprecher. Gebe es den Verdacht, schlage der Algorithmus Alarm und ein Mitarbeiter prüft den Fall.

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