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Neue Facebook-AGB ab 30. Januar: Die wichtigsten Änderungen

Ab 30. Januar 2015  

Die wichtigsten Änderungen an den Facebook-AGB

27.01.2015, 14:58 Uhr | dpa

Neue Facebook-AGB ab 30. Januar: Die wichtigsten Änderungen. Ab dem 30. Januar 2015 gelten neue AGB für Facebook. (Quelle: dpa)

Facebook-Nutzer sollten sich mit den neuen AGB vertraut machen. (Quelle: dpa)

Ab dem 30. Januar gelten bei Facebook neue Geschäftsbedingungen. Nutzer können dann ihre Privatsphäre- und Sichtbarkeitseinstellungen zum Teil genauer kontrollieren. Gleichzeitig nimmt sich Facebook neue Möglichkeiten heraus, das Verhalten seiner Nutzer viel detaillierter und zielgerichteter zu verfolgen. Mit einem Log-in nach dem 30. Januar stimmen Nutzer den neuen AGB automatisch zu, ein Widerspruch ist nicht möglich. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Datenschutz

Facebook will es Nutzern leichter machen, zu entscheiden, wer ihre Inhalte sieht. Dazu gibt es jetzt interaktive Anleitungen und auch Möglichkeiten, die Analyse von besuchten Seiten und Apps zu kontrollieren. Neue Funktionen müssen in der Regel abgestellt werden, wenn man mit ihnen nicht einverstanden sei, das heißt Nutzer müssen hier selbst aktiv werden. Trotz aller Einstellungen sollten sich Nutzer stets bewusst sein, dass Facebook alles erfährt und möglicherweise auswertet.

Standortdaten

Künftig können Standortdaten mit denen der Freunde und mit Werbeanzeigen verbunden werden. Wer seinen Standort teilt, kann etwa Informationen über Restaurants in der Nähe oder Neuigkeiten von Freunden angezeigt bekommen. Wer das nicht möchte, sollte der Facebook-App auf seinem Smartphone wenn möglich keinen Zugriff auf das GPS-Modul gewähren. Allerdings räumt nicht jede Plattform diese Möglichkeit ein.

Werbung

Facebook will Werbung auf den Einzelnutzer zuschneiden. Bislang werden die Inhalte der Werbeanzeigen aus "Gefällt mir"-Angaben und anderen Aktivitäten im Netzwerk generiert. Bald sollen auch besuchte Webseiten und genutzte Apps ausgewertet werden. Das Netzwerk ist in der Lage, die Aktivitäten seiner eingeloggten Nutzer im Netz teilweise nachzuvollziehen. Wer dann etwa online ein Paar Sportschuhe kauft, könnte beispielsweise Anzeigen für Sportkurse oder andere Trainingskleidung sehen. Wer Urlaubsziele recherchiert, sieht Werbung von Reiseveranstaltern.

Künftig sollen Facebook-Nutzer Werbeanzeigen auf ihre Relevanz bewerten können. Dazu wird auch sichtbar gemacht, in welche Zielgruppe Facebook die Nutzer einordnet und warum man eine bestimmte Anzeige sieht. Laut Facebook soll so sichergestellt werden, dass Nutzer nur relevante Werbung sehen. Die neue Einstellung für Werbeanzeigen geben dem Nutzer zwar mehr Kontrolle, ein großer Gewinn sind sie aber nicht, wie Staatssekretär Ulrich Kelber (SPD) von Bundesverbraucherschutzministerium bei der Vorstellung der neuen AGB Ende November 2014 urteilte: "Gleichzeitig erhält Facebook so aber auch noch mehr werberelevante Informationen über den Nutzer."

Neue Funktionen

Das Netzwerk will seine Kunden durch neue Optionen wie einen "Kaufen"-Knopf enger an sich binden. So könnte der Kauf von Waren direkt über das Facebook-Konto erfolgen. Damit könnte das Unternehmen neben Nutzungsdaten auch an Einkaufsgewohnheiten und Zahlungsdaten der Kunden kommen. "Aus Verbraucherschutzsicht ist das sehr kritisch zu bewerten", sagt Rechtsanwältin Sabine Petri von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Durch Zusammenführung dieser Daten könnten umfassende Personenprofile erstellt werden.

Petri empfiehlt grundsätzlich, die Sichtbarkeit von Beiträgen stark zu kontrollieren und in den Privatsphäre-Einstellungen auf minimale Auswertung der persönlichen Daten zu Werbezwecken zu setzen. Und Facebook-Nutzer müssen wachsam sein: "Man sollte regelmäßig nachsehen, ob die Einstellungen noch so sind, wie man sie eingestellt hatte."

Auch wenn man einzelnen Punkten nicht widersprechen kann, sei es wichtig, sich darüber bewusst zu sein, was mit den eigenen Daten passiert. Ursprünglich für Anfang Januar geplant, wurde die Einführung der neuen AGB nach Protesten von Verbraucherschützern und Politikern um einen Monat verschoben.

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