Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

Kim Dotcom droht Abschiebung wegen Raserei – aber nicht in die USA

Bringt Temposünde ihn zu Fall?  

Neuseeland droht Kim Dotcom mit Abschiebung

16.04.2015, 15:45 Uhr | dpa

Kim Dotcom droht Abschiebung wegen Raserei – aber nicht in die USA. Kim Dotcom muss Neuseeland vielleicht bald verlassen. (Quelle: dpa)

Kim Dotcom muss Neuseeland vielleicht bald verlassen. (Quelle: dpa)

Ein sechs Jahre altes Verkehrsdelikt könnte Internet-Unternehmer Kim Dotcom zum Verhängnis werden. Dies hatte der gebürtige Kieler den neuseeländischen Behörden verschwiegen, als er sein Aufenthaltsrecht beantragte. Demzufolge hält er sich unrechtmäßig in Neuseeland auf. Jetzt droht ihm die Abschiebung – doch nicht in die Vereinigten Staaten, wo gegen ihn ein Strafverfahren läuft. Dotcom werden Urheberrechtsverletzungen im Wert von über 500 Millionen US-Dollar zur Last gelegt.

Laut Zeitungsbericht des "New Zealand Herald" droht Kim Dotcom eine Abschiebung nach Deutschland oder Finnland. Hintergrund sei eine Verurteilung wegen Raserei, die Dotcom bei seinem Antrag auf Aufenthaltsrecht 2010 unterschlug. Dotcom müsse sich bis zum 4. Mai dazu äußern, danach werde über eine etwaige Abschiebung entschieden, zitierte die Zeitung eine Managerin der Einwanderungsbehörde.

Dass neben Deutschland auch Finnland Ziel für eine Abschiebung sein könnte liegt daran, dass Kim Dotcom nicht nur die deutsche, sondern auch die finnische Staatsbürgerschaft hat.

Fast 100 Km/h zu schnell

Dotcom war nach Informationen der Zeitung 2009 wegen zu schnellen Fahrens in der Nähe der neuseeländischen Stadt Auckland erwischt und verurteilt worden. Er soll 149 Kilometer in der Stunde in einer Tempo-50-Zone gefahren sein. Wenige Monate später habe er die Frage nach Verurteilungen in den vorangegangenen fünf Jahren verneint.

Dotcom kommentierte den Zeitungsbericht auf Twitter sarkastisch: "Lieber Herr Dotcom, sie haben zwei Möglichkeiten: Auslieferung oder Abschiebung. Freundliche Grüße, die Regierung von Neuseeland", schrieb er.

Urheberrechtsverletzung in großen Stil

US-Ankläger werfen dem Gründer der einstigen Datentauschplattform "Megaupload" Urheberrechtverletzungen in großem Stil vor. Im Jahr 2012 beantragten die Behörden seine Auslieferung. Er wurde verhaftet, sein Anwesen durchsucht und zahlreiche Besitztümer wie beispielsweise teure Autos beschlagnahmt.

Weitere spannende Digital-Themen finden Sie hier.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
SmartHome Komfortpaket statt 169,96 € nur 89,99 €*
zu Magenta SmartHome
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018