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Peinliche Porno-Panne bei Ketchup-Marktführer Heinz

Porno statt Promo  

QR-Code von Heinz-Ketchup führt zu Sex-WG

18.06.2015, 15:13 Uhr | t-online.de

Peinliche Porno-Panne bei Ketchup-Marktführer Heinz. Ein QR-Code auf der Ketchup-Flasche führte zu einem Porno-Portal. (Quelle: imago images/Newscast, Montage:t-online.de)

Ein QR-Code auf der Ketchup-Flasche führte zu einem Porno-Portal. (Quelle: Newscast, Montage:t-online.de/imago images)

Peinliche Porno-Panne bei Ketchup-Marktführer Heinz: Als ein Kunde den QR-Code eines Flaschenetiketts mit der Smartphone-Kamera einscannte, landete er nicht auf der erhofften Internetseite von Heinz, sondern auf einem Erotikportal.

QR-Codes sind häufig auf Verpackungen und Plakaten zu finden. Mithilfe einer App kann die Smartphone-Kamera den Code der schwarzweißen Quadrate übersetzen und dem Nutzer zeigen, was sich dahinter verbirgt. Üblicherweise sind das Internetseiten der Hersteller mit zusätzlichen Infos zu einem Produkt, Gewinnspielen oder anderen Werbemaßnahmen. Ketchup-Rührer Heinz versprach hinter dem Code die Aktion "sag's mit HEINZ". Damit war die Möglichkeit gemeint, sich ein persönliches Etikett drucken zu können.

Porno-Anbieter schnappt sich Internetadresse

Der Link des QR-Codes führte jedoch nicht auf die vorgesehene Seite www.sagsmitheinz.de, sondern zu einem deutschen Anbieter von Pornofilmen, der unter anderem eine Serie über eine Sex-WG zeigt. Der Grund: Heinz hatte die Werbemaßnahme inzwischen beendet und nach einer Karenzzeit auch die dazugehörige Shopping-Site abgeschaltet. Damit war der Domainname wieder frei und für Dritte verfügbar. Offensichtlich erwarb danach der Erotikanbieter den Domainnamen und schaltete eine Weiterleitung.

Wie eine Pressesprecherin von Heinz Deutschland t-online.de mitteilte, sei damit nicht zu rechnen gewesen, dass immer noch Flaschen mit diesem QR-Code im Umlauf waren; die Karenzzeit zwischen dem Ende der Werbeaktion und der Freigabe der Seite sei ausreichend lang gewesen. Aus dem Fall würden jedoch Lehren gezogen und die Zeiträume deutlich verlängert, um solch eine Panne in Zukunft zu vermeiden.

Heinz bedauert den Vorfall

Der Ketchup-Esser machte den Heinz-Konzern über Facebook auf die Panne aufmerksam, wie "Bild.de" berichtet. Facebook-Nutzer "Heinz Tomato Ketchup", hinter dem die Werbeabteilung der deutschen Konzernzentrale steht, reagierte noch am gleichen Tag und erklärte sein Bedauern über den Vorfall. Leider könne Heinz nicht kontrollieren, wofür der externe Hoster die Adresse nach dem Zeitraum nutze.

Für den Kunden lohnte sich die Beschwerde dennoch, denn Heinz unterbreitete ihm das gewünschte Angebot, ein eigenes Etikett zu drucken, auch noch nachträglich. Zudem meldete sich auch das Porno-Portal und bot dem verdutzten Kunden auch eine Gratis-Mitgliedschaft an.

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