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Anhörung über Auslieferung von Kim Dotcom abgeschlossen

Anhörung abgeschlossen  

Kim Dotcom wartet auf die große Entscheidung

24.11.2015, 12:25 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Anhörung über Auslieferung von Kim Dotcom abgeschlossen. Kim Dotcom: Wird Neuseeland den Megaupload-Gründer an die US-Justiz übergeben? (Quelle: dpa)

Kim Dotcom: Wird Neuseeland den Megaupload-Gründer an die US-Justiz übergeben? (Quelle: dpa)

Die Anhörung über die Auslieferung von Kim Dotcom ist abgeschlossen. Das Bezirksgericht in Auckland wird nun entscheiden, ob Neuseeland den Megaupload-Gründer an die US-Justiz übergeben muss oder nicht.      

Zehn Wochen dauerte die Beweisaufnahme in der Anhörung des umstrittenen Internet-Gurus Kim Dotcom. Nun zog sich der zuständige Richter Nevin Dawson zurück. Dawson muss nicht über eine mögliche Schuld von Dotcom und drei weiteren Beschuldigten befinden. Er entscheidet lediglich, ob die Anschuldigungen stichhaltig genug für eine Auslieferung sind. Wann seine Entscheidung verkündet wird, stehe noch nicht fest, erklärte das Gericht. 

Kim Dotcom drohen 20 Jahre Haft

"Mein Leben liegt in den Händen von Richter Nevin Dawson", kommentierte Kim Dotcom den entscheidenden Moment im zweieinhalb Jahre währenden Rechtsstreit. "Das ist der Richter, der mich gegen Kaution freiließ", twitterte der 41-Jährige. "Es gibt Hoffnung!"

Wird Dotcom an die USA ausgeliefert, drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft wegen Urheberrechtsverletzungen, Betrugs und Geldwäsche. Die US-Justiz will den 41-Jährigen, der mit dem Online-Speicherdienst Megaupload ein Vermögen verdiente, den Prozess machen. Die US-Behörden werfen ihm vor, die großflächige Weiterverbreitung von Filmen und Musik ohne Berücksichtigung der Urheberrechte verantwortlich gemacht wird.

Dotcom verliert seine Megaupload-Millionen  

Nach Berechnungen der US-Behörden soll Megaupload dadurch einen Gewinn von 175 Millionen Dollar (gut 153 Millionen Euro) gemacht haben, während die Hersteller von Filmen, Musik und Software Verluste von 500 Millionen Dollar verzeichneten.

Die US-Bundespolizei FBI stuft Dotcoms Aktivitäten als größten Fall von Urheberrechtsverletzung in der Geschichte des Landes ein. Dotcom weist alle Vorwürfe zurück und wirft der US-Justiz vor, auf Betreiben der mächtigen Hollywood-Studios aktiv geworden zu sein. Die Anschuldigungen der US-Behörden seien "unseriös, bösartig und unethisch", schrieb Dotcom auf Twitter.

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