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Wie selbstbestimmt sind wir im Netz?

Safer Internet Day 2018  

Wie selbstbestimmt sind wir im Netz?

06.02.2018, 10:14 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de

. Schüler bei einer Veranstaltung im Rahmen des Safer Internet Days (Quelle: dpa/Florian Schuh)

Schüler bei beim Safer Internet Day vor einigen Jahren: Mehr als 200 Veranstaltungen sind dieses Jahr allein in Deutschland geplant. (Quelle: Florian Schuh/dpa)

Mehr als hundert Länder beteiligen sich am jährlichen Safer Internet Day der Europäischen Union. Allein in Deutschland sind mehr als 200 Veranstaltungen rund um Themen wie Falschinformationen und Hassrede im Internet geplant. 

"Alles unter Kontrolle?!" Unter diesem Motto sind zum Safer Internet Day am Dienstag deutschlandweit zahlreiche Aktionen geplant. Dabei soll es um die Frage gehen, wie selbstbestimmt und souverän wir uns im Netz bewegen. Gerade in Zeiten von Hate Speech, Fake News und Cybermobbing. Zu einer zentralen Veranstaltung in einer Berliner Schule werden Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) und der Sänger Lukas Rieger erwartet.

Schulen, Unternehmen und Vereine sind dazu aufgerufen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Projekten zu beteiligen, wie die EU-Initiative Klicksafe anlässlich des Aktionstages erklärte. Bereits über 200 Veranstaltungen seien in Deutschland angemeldet worden, teilte die deutsche Initiative mit.

Mehr als hundert Länder weltweit begehen Safer Internet Day

Den Safer Internet Day, der jährlich in der zweiten Februarwoche stattfindet, gibt es inzwischen in mehr als 100 Ländern. Das weltweite Motto 2018 lautet "Create, connect and share respect - A better internet starts with you" (etwa: "Kreiere, verbinde dich und teile Respekt: Ein besseres Internet beginnt mit Dir").

Es würden insbesondere für Jugendliche relevante Themen beleuchtet - etwa mangelnde Datensicherheit und Online-Phänomene wie Cybermobbing. Politiker und Verbraucherschützer riefen anlässlich des bevorstehenden Safer Internet Day zu mehr Vorsicht im Netz und einem bewussteren Medienkonsum auf. Initiiert wird der jährliche Aktionstag von der Europäischen Union.

Umfrage: Sorge um private Daten im Netz

Nur gut jeder zweite Internetnutzer in Deutschland (56 Prozent) fühlt sich beim privaten Surfen im Netz sicher was den Schutz der eigenen Daten vor Unbefugten angeht. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage, welche die EU-Initiative klicksafe.de am Dienstag anlässlich des Safer Internet Days veröffentlichte.

Von den befragten Eltern fürchten viele negative Folgen, die sich aus der Internetnutzung ihres Nachwuchses ergeben können. So machen sich 55 Prozent Sorgen, dass das Kind über das Netz von Fremden kontaktiert wird, beziehungsweise an jemanden mit bösen Absichten gerät, oder dass es zu persönliche Daten von sich veröffentlicht.

Die Bedenken scheinen nicht unbegründet: Von den 14 bis 24 Jahre alten Befragten hat schon rund jeder Dritte (30 Prozent) einmal bereut, private Informationen, Fotos oder Videos in sozialen Netzwerken geteilt zu haben. Gleichzeitig gaben fast alle Befragten (95 Prozent) an, darauf zu achten, wo sie persönliche Daten von sich eingeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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