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Jugendliche wollen Datenschutz – aber kaum dafür zahlen

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Persönliche Daten für Werbung  

Jugendliche wollen Datenschutz – aber kaum dafür zahlen

21.05.2018, 11:15 Uhr | Christoph Dernbach, dpa

Jugendliche wollen Datenschutz – aber kaum dafür zahlen . Soziale Medien: Die meisten befragten Jugendlichen nutzen WhatsApp.  (Quelle: dpa/Alberto Pezzali/picture alliance/NurPhoto)

Soziale Medien: Die meisten befragten Jugendlichen nutzen WhatsApp. (Quelle: Alberto Pezzali/picture alliance/NurPhoto/dpa)

Die meisten Jugendlichen in Deutschland nutzen täglich soziale Medien. Dass ihre Daten für Werbung missbraucht werden, ist ihnen klar. Für mehr Datenschutz zahlen, wollen aber nur wenige.

Rund neun von zehn Jugendlichen in Deutschland nutzen täglich soziale Online-Dienste. Dadurch geben sie persönliche Daten preis. Rund 73 Prozent wollen dabei nicht, dass Anbieter persönliche Daten speichern und an Dritte weitergeben. Beispielsweise, um relevante Werbung zu schalten. Das ergab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

Der repräsentativen Studie unter Schülern zwischen 14 und 21 Jahren zufolge nutzen 86 Prozent soziale Online-Dienste, vor allem WhatsApp: Rund 78 Prozent der Jugendlichen kommunizieren täglich über den Dienst der Facebook-Tochter. An zweiter Stelle liegt mit 54 Prozent der Instant-Messaging-Dienst Snapchat.

Die zu Google gehörende Video-Plattform YouTube wird von etwa jedem Zweiten täglich genutzt. Abgeschlagen sind bei den Jugendlichen dagegen die sozialen Netzwerke Facebook und Google+. Lediglich 17 Prozent der Befragten haben hier ein Konto.

Datenschutz? Ja! Zahlen? Nein!

Die meisten Social-Media-Dienste erzielen ihre Einnahmen durch Werbung. Dabei nutzen sie persönliche Daten der Anwender, um möglichst relevante Werbeanzeigen auszuspielen. "Bei vielen sozialen Netzwerken steigt der wirtschaftliche Nutzen mit der Menge der Daten", erklärt IW-Digitalisierungsexpertin Barbara Engels  – und das sähen viele Jugendliche durchaus kritisch.

Das Bewusstsein der Jugendlichen für Datenschutz führt der Studie zufolge bei den meisten jedoch nicht dazu, dass sie bereit wären, für mehr Schutz auch zu zahlen. Gut die Hälfte der befragten Schüler gibt an, kein Geld dafür ausgeben zu wollen. 16 Prozent würden höchstens fünf Euro pro Monat zahlen, nur 3 Prozent mehr als 30 Euro.

Trotz Bedenken in Sachen Datenschutz würden die Jugendlichen nicht auf die Online-Dienste verzichten wollen. Dies könne man unter anderem mit sogenannten Netzwerk-Effekten erklären, sagte Engels: Je mehr Menschen im direkten Umfeld einen Dienst nutzten, desto wahrscheinlicher sei die eigene Nutzung - unabhängig von den Bedenken.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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