t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeDigitalAktuelles

Dumme Startup-Ideen aus dem Internet


Dumme Startup-Ideen aus dem Internet

Facepalm
1 von 11
Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder

Unzählige Startup-Gründer machen sich im Internet auf die Suche nach Geldgebern für ihre vermeintlich revolutionären Produkte. Nicht immer sind die Crowdfunding-Kampagnen erfolgreich. Und häufig scheitern sie auch völlig zu Recht. Wir haben einige der dümmsten Startup- und Produkt-Ideen zusammengetragen.

Candle Touch
2 von 11
Quelle: Candle Touch Facebookseite

Vor über 1,5 Millionen Jahren entzündete der Homo Sapiens das erste Lagerfeuer. Vor 32.000 Jahren wurde das Feuerzeug erfunden. Und im Jahr 2020 versuchte ein kleines Startup diese menschliche Errungenschaft ins Smartphone-Alter zu überführen – mit der ersten smarten Duftkerze, die sich mit einem Tippen auf den Touchscreen selbst entzündet.

Candle Touch
3 von 11
Quelle: YouTube Screenshot

Im Werbevideo zeigt Candletouch, welche "bahnbrechende" Technologie in dem Gerät steckt und erklärt die Vorzüge. Nie wieder Zündeln mit dem Streichholz, wie praktisch! Stattdessen überlässt man es dem Smartphone-Halter (oder Hackern), die Flamme übers Internet zu entzünden. Was soll da schon schief gehen... ?!Die Crowdfunding-Kampagne wurde übrigens eingestellt. Angeblich wegen der Coronavirus-Pandemie.

Pinky
4 von 11
Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Als den Handschuh für die einfache und hygienische Tamponentsorgung stellten die Gründer ihr Produkt "Pinky" in "Die Höhle der Löwen" vor. Im Netz gab es dafür heftige Kritik: Sexistisch sei das Produkt, nicht nachhaltig und sowieso sei die Periode kein "Problem", für das es eine "Lösung" bedarf, wie die beiden Männer es erklärt hatten.

Pinky
5 von 11
Quelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Hier zu sehen: Judith Williams mit dem "Pinky"-Handschuh.

Last Tissue
6 von 11
Quelle: Last Tissue

Nachhaltigkeit liegt im Trend. Das nächste Startup will einen Beitrag zur Rettung der Regenwälder leisten und erfindet: Das Taschentuch. Ja, richtig gelesen: "Last Tissue" verkauft wiederverwendbare Taschentücher aus Baumwolle im 6er-Pack für 21 Euro.

Last Tissue
7 von 11
Quelle: Last Tissue

Warum sollte man so etwas kaufen, fragen Sie? Schauen Sie doch hin! Die Verpackung besteht aus wasserfestem Silicon und ist in sechs trendigen Farben erhältlich. Die gebrauchten Taschentücher stopft man einfach zurück in die Box und wäscht sie später bei 60 Grad. Die Investoren jedenfalls haben den Machern die Produktidee abgekauft. Bei der Crowdfunding-Kampagne kamen fast 800.000 US-Dollar zusammen.

Groundfridge
8 von 11
Quelle: Weltevree

Bereits 2017 stellte der niederländische Outdoor-Ausstatter Weltevree seinen "Groundfridge" vor – einen "Kühlschrank", der Obst und Gemüse frisch halten soll und dabei gänzlich ohne Strom auskommt. Alternative Webseiten feierten das nachhaltige Design-Konzept.

Groundfridge
9 von 11
Quelle: Weltevree

Dabei handelt es sich im Grunde um eine übergroße Plastikkapsel mit Regalen darin, die in der Erde verbuddelt wird. Eine Twitter-Nutzerin schrieb dazu lakonisch: "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben den Keller erfunden."Es gab zwar keine Crowdfunding-Kampagne. Man kann den Untergrund-Kühlschrank aber bis heute unter groundfridge.com bestellen.

Throx
10 von 11
Quelle: Throx

"Throx" hat die Lösung für verschwundene Socken: Hier werden Socken einfach in Dreierpacks verkauft, statt in Paaren. Das Startup wurde durch die erste Staffel der Sendung "Shark Tank" bekannt, dem US-Vorbild für den Vox-Hit "Die Höhle der Löwen".Damals war der Pitch nicht von Erfolg gekrönt gewesen, im Gegenteil. "Business Insider" listet den Auftritt als einen der schlimmsten in der Geschichte des TV-Formats. Den Online-Shop gibt es trotz des geplatzten Deals bis heute. So dumm war die Idee vielleicht gar nicht....

Frau trinkt Wasser
11 von 11
Quelle: getty-images-bilder

Ende 2017 schrieb die New York Times über einen neuen, beunruhigenden Gesundheitstrend: Raw Water, also "rohes Wasser". Findige Geschäftsleute behaupteten, das Trinken von ungefiltertem und ungereinigtem Quellwasser sei gesund – und verkauften in Flaschen abgefüllte Plörre teilweise für umgerechnet drei Euro pro Liter. So etwas zu trinken ist auf jeden Fall eine ganz dumme Idee!




TelekomCo2 Neutrale Website