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Hacker zeigen Pornofilm auf Werbeleinwand

Moskau  

Hacker zeigen Pornofilm auf Werbeleinwand

18.01.2010, 11:16 Uhr | afp, dpa, t-online.de

Hacker zeigten Pornoclips auf Werbetafeln in Moskau. (Archivfoto: dpa)Hacker bremsten mit Pornoclips den Verkehr in Moskau aus. (Archivfoto: dpa) Für einen der wohl ungewöhnlichsten Verkehrsstaus der Geschichte sollen Hacker verantwortlich gewesen sein: Unbekannte ließen auf Video-Werbetafeln in Moskau einen Pornofilm abspielen und sorgten damit für Autoschlangen auf einer der wichtigsten Verkehrsadern der russischen Hauptstadt.

Hackern ist es gelungen, auf zwei riesige Reklamebildschirme am Rande des viel befahrenen Moskauer Schnellstraßenrings einen Porno-Clip zu projizieren. Wie russische Nachrichtenagenturen am Freitag berichteten, hatte die ungewöhnliche Video-Berieselung zur Folge, dass sich vor den Bildschirmen Staus bildeten. Augenzeugen berichteten, der Porno-Streifen sei rund 20 Minuten gelaufen, viele Autofahrer hätten sich vor Verwunderung die Augen gerieben.

Betreiber vermutet Hooligans hinter Hacker-Attacke

Ein Reklame-Clip sei von unbekannten Hackern ausgeschaltet und durch ein "anstößiges" Video ersetzt worden, sagte Viktor Laptew, Marketing-Direktor der Gesellschaft Panno.ru, der die Werbetafeln am Moskauer Gartenring gehören. Entweder steckten Konkurrenten oder "Hooligans" hinter der Attacke, mutmaßte er. Fotos und Videos von Augenzeugen tauchten kurze Zeit später im auf.

Türkische Hacker spielen Volksmusik vom Minarett

Erst wenige Tage zuvor sorgten Hacker in der nordosttürkischen Stadt Rize für Aufregung: Unbekannte waren in das System für den zentralen Gebetsruf der Schwarzmeer-Stadt eingedrungen und spielten fünf Minuten lang Volksmusik über die Lautsprecher aller Minarette der Stadt. Für Mufti Ilyas Serenli seien es allerdings "unschöne Klänge" gewesen. "Es riecht nach Sabotage", sagte Serenli. "Wir werden unsere Maßnahmen ergreifen."

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