Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Innenminister planen "großen Wurf" gegen Online-Kriminalität

Online-Kriminalität  

Minister planen "großen Wurf" gegen Web-Verbrecher

26.05.2010, 11:38 Uhr | apn, dapd

Innenminister planen "großen Wurf" gegen Online-Kriminalität. Christoph Ahlhaus (CDU) kündigt "großen Wurf" gegen Online-Kriminalität an. (Foto: dpa)

Christoph Ahlhaus (CDU) kündigt "großen Wurf" gegen Online-Kriminalität an. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Mit einem "großen Wurf" wollen die deutschen Innenminister gegen Online-Kriminalität vorgehen. Eine speziell geschaffene Stelle soll gegen Verbrechen im Internet, Hackerangriffe und Computer-Viren ankämpfen.

Die Innenministerkonferenz (IMK) will den Kampf gegen Online-Kriminalität mit einer hochkarätig besetzten nationalen Internet-Zentralstelle verstärken. Das kündigte der IMK-Vorsitzende Christoph Ahlhaus (CDU) in der Neuen Osnabrücker Zeitung an. "Die rasant wachsende Bedrohung durch Kriminelle im Netz ist eine der zentralen Herausforderungen. Es braucht jetzt einen großen Wurf, um die Entwicklung aufzuhalten", wurde der Hamburger Innensenator zitiert.

Nationale Internet-Zentralstelle kommt

Die Innenministerkonferenz tritt am Donnerstag und Freitag in Hamburg zusammen. Nach Ahlhaus' Worten will die Konferenz ein umfangreiches Maßnahmenpaket schnüren: In einem ersten Schritt solle "eine nationale Internet-Zentralstelle" aufgebaut werden, in der alle Erkenntnisse von Bund und Ländern zusammenlaufen. Neben Spezialisten der Sicherheitsbehörden sollten dort auch Experten aus der Internet-Branche vertreten sein, kündigte Ahlhaus an.

Innenminister planen Aufklärungskampagne

Im zweiten Schritt gelte es, eine internationale Anlaufstelle einzurichten, "weil Internet-Kriminalität nicht an Staatsgrenzen halt macht." Drittens gehe es darum, "zunächst auf EU-Ebene eine Meldepflicht aller Staaten für Hackerangriffe, neuartige Viren oder auch Betrugsserien im Netz einzuführen". Als präventiven Ansatz planen die Innenminister eine "breit angelegte Aufklärungskampagne über Risiken des Internets". Leider seien viele Bürger immer noch viel zu sorglos im Netz unterwegs, erklärte Ahlhaus. Sämtliche Details des Maßnahmenpakets soll eine Arbeitsgruppe in den nächsten Monaten erarbeiten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: