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Gehackte Hacker: Illegale Software voller Sicherheitslecks

Online-Kriminalität  

Hacker nutzen riskante Software voller Sicherheitslecks

21.06.2010, 11:33 Uhr | Andreas Lerg, t-online.de

Gehackte Hacker: Illegale Software voller Sicherheitslecks. Hacker benutzen Software, die selbst Sicherheitslücken hat und Gegenangriffe ermöglicht. (Bild: stock.xchng)

Hacker benutzen Software, die selbst Sicherheitslücken hat und Gegenangriffe ermöglicht. (Bild: stock.xchng)

Hacker werden selbst schnell zu Opfern ihrer eigenen illegalen Software. Das haben Sicherheitsexperten in einer Studie herausgefunden. Die aus dem Internet heruntergeladenen Hacker-Programme stecken häufig selbst voller Sicherheitslücken, können sogar die Identität des Hackers verraten und einen Gegenangriff ermöglichen. Diese Sicherheitslecks zu Bekämpfung von Oline-Kriminellen zu nutzen birgt aber rechtliche Probleme.

Viele Hacker besorgen sich ihre Werkzeuge in Form fertiger Software-Pakete aus dem Internet. Mit diesen Tools können auch Personen ohne Programmierkenntnisse Angriffe über das Internet starten. Wie die BBC berichtet, haben französische Experten des Sicherheitsdienstleisters Tehtri Security festgestellt, dass diese Hacker-Programme selbst massive Sicherheitslücken aufweisen und mangelhaft gegen Angriffe geschützt sind. Das ließe sich zum Kampf gegen Hacker nutzen.

Hacker-Software verrät Identität der Hacker

Laurent Oudot von Tehtri Security erläuterte auf der Konferenz Syscan 2010 Security Conference in Singapur, dass diese Sicherheitslecks in der Hacker-Software sehr leicht zu finden seien. Darüber gelänge es recht problemlos, einen Hacker zu ermitteln. Oudot veröffentlichte auf der Konferenz 13 Sicherheitslücken, die in den gängigsten Hacker-Programmen zu finden sind. Die Sicherheitslücken in diesen Hacker-Werkzeugen eignen sich laut Oudot als Hintertür für Gegenangriffe. Damit können die Aktivitäten der Hacker überwacht und analysiert werden. Zudem können die gesammelten Informationen dabei helfen, den Online-Kriminellen hinter einem Angriff zu identifizieren.

Nützlich aber rechtlich problematisch

Werden diese Sicherheitslücken für Gegenangriffe auf Hacker genutzt, könnte dies laut Oudot aber zu rechtliche Probleme führen. Denn illegale Aktivitäten können nicht mit illegalen Gegenmaßnahmen bekämpft werden. Schließlich würde bei der Nutzung der Sicherheitslücken letztendlich die gleichen Methoden angewendet, die Hacker illegalerweise nutzen.

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