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Microsoft: Angriffe auf Windows DLL-Lücke nehmen massiv zu

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Angriffe auf Windows-DLL-Lücke nehmen massiv zu

30.08.2010, 11:05 Uhr | Andreas Lerg

Microsoft: Angriffe auf Windows DLL-Lücke nehmen massiv zu. Angriffe auf DLL-Sicherheitsleck in allen Windows-Versionen. (Montage: t-online.de)

Angriffe auf DLL-Sicherheitsleck in allen Windows-Versionen. (Montage: t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Hacker nutzen eine Windows-DLL-Sicherheitslücke mittlerweile massiv aus. Microsoft hatte unlängst vor dieser Lücke gewarnt, ist jedoch machtlos und kann das Leck selbst nicht schließen. Es klafft immer dann, wenn die Programmierer von Anwendungen unsauber gearbeitet haben. Experten warnen: Es könnten tausende Anwendungen von dieser Schlamperei betroffen sein und die Zahl der Angriffe auf die DLL-Lücke nimmt sehr stark zu.

Das Internet Storm Center warnt vor einem massiven Anstieg der Angriffe auf die DLL-Lücke, über die Microsoft unlängst informiert hat. Wurden anfangs 40 Programme als betroffen gemeldet, so entdecken Experten immer mehr Anwendungen, die diese Lücke aufweisen. Neben Microsoft Office oder Adobe Photoshop gehören auch der beliebten Browser Firefox oder die Mailsoftware Windows Mail und Thunderbird dazu. Aber auch der RealPlayer und der VLC-Player oder Google Earth 5.0 sind betroffen. Experten befürchten, es könnten tausende Anwendungen gefährdet sein.

Microsoft Office wird massiv attackiert

Wie das Internet Storm Center meldet, greifen Hacker derzeit vor allem Microsoft Office und auch Windows Mail sehr massiv an. Die Online-Kriminellen nutzen dabei die Tatsache aus, dass diese Programme sehr weit verbreitet sind und sie daher eine sehr große Zahl an Computern kapern können. Doch bald werden weitere Programme auf der Abschussliste der Angreifer stehen, prophezeien die Experten. Ein von Microsoft angebotener Workaround ist nur sehr erfahrenen Nutzern zu empfehlen. Zudem kann diese Notlösung die betroffenen Programme sogar unbrauchbar machen.

Softwarehersteller rüsten nach

Mittlerweile reagieren mehr und mehr Softwarehersteller auf das Problem und liefern Updates für ihre Anwendungen aus, die das Sicherheitsleck stopfen. Am Wochenende erschien ein Update für den VLC-Player. Aber gerade kleinere Firmen oder Freewareanbieter reagieren oft nur mit größerem Zeitverzug oder gar nicht. Mit dem Secunia Personal Software Inspector (Secunia PSI) können Sie die auf Ihrem Computer installierte Software prüfen, ob diese bereits gegen aktuelle Sicherheitslücken und Schwachstellen gesichert ist. Die Freeware durchstöbert die gesamte Festplatte und vergleicht die Versionsnummern der gefundenen Programme mit der eigenen Datenbank. Alternativ können Sie auch den Microsoft Baseline Security Analyzer nutzen, der dies für Microsoft-Programme übernimmt und auch weitere Sicherheitslecks abprüft. Sie sollten immer die aktuellsten Updates der auf ihrem Computer eingesetzten Software installieren. Schutz vor dieser und anderen Sicherheitslücken bietet ein stets aktualisierter Virenscanner und eine Firewall. Bei Softwareload finden Sie eine ganze Reihe bewährter Sicherheits-Programme.

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