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Microsoft schließt sieben Sicherheitslücken in Office

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Microsoft schließt sieben Sicherheitslücken in Office

11.11.2010, 00:00 Uhr | Andreas Lerg

Microsoft schließt sieben Sicherheitslücken in Office. Patchday: Frische Updates für Microsoft Windows und Microsoft Office. (Foto: t-online.de)

(Quelle: t-online.de)

Microsoft hat neue Sicherheitsupdates für seine Bürosoftware Office veröffentlicht. Einer der Flicken stopft eine brandgefährliche Sicherheitslücke in Outlook. Bereits das bloße Betrachten einer manipulierten E-Mail in der Vorschau genügt, um den Computer etwa mit einem Trojaner zu infizieren. Microsoft empfiehlt allen Office-Nutzern die Updates umgehend zu installieren. Für eine andere gefährliche Lücke im Internet Explorer bleibt Microsoft jedoch ein Update schuldig.

Der gefährlichste Fehler steckt in Outlook, dem E-Mail-Programm in Microsoft Office-Software. Erstmals ist Office 2010 betroffen, doch auch alle weiteren unterstützten Versionen sind fehlerbehaftet. Angreifer können mit manipulierten E-Mails im RTF-Format die Kontrolle über den Computer übernehmen. Bereits das Betrachten einer derart präparierten E-Mail in der Vorschau des Programms reicht aus, um einen PC mit einem Trojaner zu infizieren. Bei den sechs anderen Lücken muss ein Opfer dazu gebracht werden, ein manipuliertes Office-Dokument herunterzuladen und zu öffnen, damit eine Infektion des PC erfolgen kann. Betroffen sind auch hierbei neben der aktuellen Version Office 2010 ebenfalls ältere Versionen des Bürosoftwarepaketes. Das Update MS10-087 steht zum Download für die Office-Versionen unter Windows und Mac OS X zur Verfügung. Das Sicherheitsupdate MS10-088 ist speziell für PowerPoint vorgesehen.

Internet Explorer weiter ungeschützt

Ein Update für eine gefährliche Lücke im Internet Explorer lässt Microsoft jedoch weiterhin offen. Vor wenigen Tagen veröffentlichten Hacker Angriffscode auf diese Lücke, mit dem Online-Kriminelle Windows-Computer infizieren und manipulieren können. Microsoft hat dafür noch keine Lösung parat, wird aber wohl sehr bald mit einem außerplanmäßigen Notfall-Patch reagieren müssen. Nutzer des Internet Explorer 6,7, und 8 sollten daher den Internet Explorer 9 Beta benutzen, in dem der Fehler nicht vorhanden ist. Den Internet Explorer 9 Beta gibt es für Windows-Vista, Windows 7 32 Bit und Windows 7 64 Bit.

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