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Deutsche Zentral Inkasso und Premium Content: Abzocke mit my-downloads.de

Online-Kriminalität  

Verbraucherschutz warnt vor Inkasso-Abzockern

05.08.2011, 14:52 Uhr | Andreas Lerg

Deutsche Zentral Inkasso und Premium Content: Abzocke mit my-downloads.de. Verbraucherschützer warnen vor Inkasso-Forderungen. (Quelle: imago images/Symbolfoto)

Verbraucherschützer warnen vor Inkasso-Forderungen. (Quelle: Symbolfoto/imago images)

Vorsicht vor Inkasso-Abzockern: Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor den dubiosen Forderungen der "Deutsche Zentral Inkasso". Derzeit verschickt diese Firma Rechnungen für die angebliche Nutzung einer Download-Plattform – welche sich mit anderen Abo-Abzock-Seiten in "guter Gesellschaft" befindet.

Die Empfänger der Schreiben sollen angeblich die Internetseite my-downloads.de besucht und dort Dienstleistungen genutzt haben, für die sie bisher nicht bezahlt hätten. Auftraggeber der Berliner Inkassofirma ist eine Premium Content GmbH, Betreiber der Internetseite. Die Forderung in den Schreiben beläuft sich auf rund 160 Euro.

Gerichtsurteil soll einschüchtern

Um die Betroffenen einzuschüchtern und zur schnellen Zahlung zu drängen, liegt den Briefen die Kopie eines Urteils des Amtsgerichtes Langen (AZ 58C6/10-70) bei. In diesem Urteil war die Klage eines Verbrauchers, der sich gegen eine unberechtigte Forderung zur Wehr setzen wollte, abgelehnt worden. Das Schreiben behauptet zudem, der Empfänger habe den Internetdienst my-downloads.de bereits 2009 oder 2010 genutzt. Außerdem sind aktuell Schreiben von "Deutsche Zentral Inkasso" im Umlauf, die Rechnungen für outlets.de in Höhe von etwa 160 Euro einfordern. Druck wird mit einem Urteil des Amtsgerichts Detmold ausgeübt.

Verbraucherschützer raten nicht zu zahlen

Die Verbraucherschützer raten, sich von der "Deutsche Zentral Inkasso" und dem Gerichtsurteil sowie der Androhung eines Prozesses nicht einschüchtern zu lassen und auch nicht zu bezahlen. Zum einen gebe es genug andere Gerichtsurteile, die im Sinne der Verbraucher entschieden wurden und keine Zahlungspflicht für dubiose Abonnements festgelegt haben. Zudem könne das Einzelfallurteil, das dem Schreiben beiliegt, nicht generell angewendet werden. Das Schreiben sei der Versuch, Verbraucher einzuschüchtern.

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