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Trojaner-Warnung: Online-Kriminelle erbeuten auf einen Schlag 5000 Euro

Dreister Trojaner ergaunert 5000 Euro

08.08.2011, 16:28 Uhr | Yaw Awuku, dpa

Trojaner-Warnung: Online-Kriminelle erbeuten auf einen Schlag 5000 Euro. Mit einer neuen Masche umgehen Betrüger die Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Banking. (Symbolbild: imago)

Mit einer neuen Masche umgehen Betrüger die Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Banking. (Symbolbild: imago)

Mithilfe eines fiesen Trojaners haben Online-Kriminelle einen Mann aus dem hessischen Wetterau um 5000 Euro erleichtert. Beim Online-Banking wunderte sich der Mann über eine Gutschrift von einer ihm unbekannten Firma. Wie das Polizeipräsidium Mittelhessen berichtet, überwies er das Geld zurück und ging den Verbrechern damit auf den Leim.

Der Trojaner der Trickbetrüger landete wahrscheinlich beim Surfen im Internet auf dem Computer des Mannes. Einmal auf dem System, wartete der PC-Schädling ab, bis sein Opfer den Zugang zu dem Online-Banking-Portal seiner Bank besuchte. Eine Benachrichtigungsfenster wies den Mann darauf hin, dass er versehentlich eine Gutschrift in Höhe von 5000 erhalten habe. Deswegen bliebe auch sein Bankkonto so lange gesperrt, bis er das Geld zurücküberwiesen habe. Dass es sich bei dieser Nachricht um eine clevere Fälschung handelte, ahnte das Opfer nicht. Denn das Schadprogramm manipulierte sogar den Kontostand entsprechend. Der Betrug fiel dem Mann erst auf, als er sich seine Kontoauszüge ausdruckte. Dort stellte er einen Soll in Höhe der angeblichen Gutschrift fest.

Die Spur verliert sich oft im Ausland

Bei diesem Trick handelt es sich um eine relativ neue Masche. Erst vor wenigen Wochen warnte das Bundeskriminalamt vor dem hinterhältigen Schädling. Der Trojaner passt einen geeigneten Moment ab und "zaubert Ihnen ein Fenster auf den Schirm", berichtete ein Polizeisprecher in Gießen. Die vorgegaukelte Gutschrift und die Nachricht über das gesperrte Konto soll die Opfer unter Druck setzen und zur Gutschrift bewegen. Sogar ein vorausgefülltes Formular zur Rücküberweisung stellen die Gauner bereit. Kommt das Opfer der Aufforderung nach, muss es nur noch eine TAN-Nummer eingeben. Auf diese Weise können die Betrüger die gewöhnlichen Sicherheitsmaßnamen der Bank umgehen. Das Geld landet als gewöhnliche Überweisung auf den Konten unwissender Strohmänner, die das Geld meist ins Ausland weiterleiten. Für die Ermittler verliert sich dort oft jegliche Spur.

So schützen Sie sich vor Trojanern

Bei Rückzahlungsaufforderungen mit vorausgefüllten Formularen sollten Kunden stutzig werden. Besonders, wenn gedeckte Konten deshalb angeblich gesperrt sind. Kriminaloberkommissarin Katja Gronau rät in solchen Fällen sowohl die Polizei als auch die Bank zu informieren. Zum Schutz vor Schadprogrammen sollten Sie zudem ihr Betriebssystem, installierte Programme und Antiviren-Software stets auf dem aktuellsten Stand halten. Auch E-Mail-Anhänge sind ein beliebtes Einfallstor für Trojaner. Daher sollten Sie E-Mails von unbekannten Absendern nicht öffnen. Darüber hinaus locken Hacker Internet-Nutzer immer häufiger über schädliche Links in sozialen Netzwerken wie Facebook in die Falle. Auch hier gilt: Ist die Quelle der Links nicht bekannt, sollten Sie lieber die Finger davon lassen.

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