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Spammails vom Innenministerium Rheinland-Pfalz

Online-Kriminalität  

Innenministerium Rheinland-Pfalz versendet Spam

08.04.2011, 12:51 Uhr | Andreas Lerg

Innenministerium schickt Spam. (Screenshot: t-online.de) Innenministerium schickt Spam. (Screenshot: t-online.de) Unbekannte verschickten am heutigen Freitag eine Spammail über einen E-Mail-Presseverteiler des Innenministeriums des Landes Rheinland-Pfalz. Die Folge war eine regelrechte E-Mailflut, denn eine Spamwarnmeldungen und auch einige automatische Antworten von Empfängern verteilte das System ebenfalls über den Presseverteiler. Dies veranlasste das Ministerium dazu, selbst eine Warnung vor der kursierenden Spammail zu versenden.

Im Postfach der t-online.de-Redaktion landeten gegen Mittag neben der Spammail auch mehrere hundert Spamwarnmeldungen sowie unzählige automatisierte Antworten vieler weiterer Empfänger der Werbemail. Alle diese Mails waren über den internen Presseverteiler des rheinland-pfälzischen Innenministeriums an unzählige Journalisten verschickt worden. Wie genau diese Mails über den Verteiler laufen konnten, ist derzeit noch unklar. Online-Kriminelle lieben solche Verteilerlisten, denn sie erreichen darüber durch den Versand einer einzigen Mail alle in der Liste eingetragenen Adressaten.

Spammail löste Maillawine aus

Ausgelöst wurde die Mailflut von einer Spammail, die zuerst über den Verteiler lief. Mit der Mail wollen Online-Kriminelle vermutlich weitere E-Mail-Adressen einsammeln. Wer die Mail über den Verteiler verschickt hat ist derzeit noch unklar. David Freichel, stellvertretender Pressesprecher des Ministeriums, erklärte gegenüber t-online.de: "Derzeit wissen wir noch nicht, wie das geschehen konnte. Wir haben wohl eines der sichersten Systeme im Land." In seiner Warnung forderte das Ministerium die Empfänger auf, die Spammail zu löschen. Fatal dabei war, dass die Ursprungsmail eine Spamwarnmeldung auslöste, die dann wiederrum mehrfach über diesen Mailverteiler verschickt wurde. Damit landete diese Spamwarnung hundertfach in den Postfächern der Empfänger.

Natalie will eine feste Beziehung

In der ursprünglichen Mail, die angeblich von einer Natalie stammt, wird der Empfänger als Kandidat für eine feste Beziehung umgarnt. Die Dame auf Partnersuche gibt vor, keinen Alkohol zu trinken, sportlich und gesund zu sein und einen treuen und ehrlichen Partner zu suchen. Dann wird der Empfänger gebeten, Natalie eine E-Mail zu schicken, wenn er Fotos haben möchte. Tut er das, gibt er damit natürlich seine E-Mail-Adresse preis und wird mit weiteren Spam-Mails behelligt. Links zu Internetseiten waren in der Mail nicht vorhanden.

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