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Software-Updates machen vielen Computer-Nutzern Angst

Software-Updates machen vielen Computer-Nutzern Angst

26.07.2012, 10:27 Uhr | t-online.de, t-online.de

Software-Updates machen vielen Computer-Nutzern Angst. Veraltete Programme werden immer öfter zur Zielscheibe von Hackern. (Quelle: t-online.de)

Veraltete Programme werden immer öfter zur Zielscheibe von Hackern. (Quelle: t-online.de)

Software-Updates schützen vor Hackern, sind meist kostenlos und bieten oft neue Funktionen – dennoch kommen sie bei vielen Nutzern nicht gut an. Wie eine Umfrage herausfand, klickt fast jeder Zweite neue Update-Meldungen einfach weg. Laut eigenen Angaben fürchten viele der Befragten absurderweise gerade bei Updates um die Sicherheit ihres Systems. Wir zeigen in unserer Foto-Show, welche Software-Leichen besonders gefährlich sind und wie Sie Ihr System sicher auf dem neuesten Stand halten können.

Fast jeder Zweite hinkt mit Updates hinterher

Die Marktforschungsfirma YouGov befragte im Auftrag des Messengerdienstes Skype dessen Nutzer in Deutschland, England und den USA nach ihrem Updateverhalten. Das Ergebnis: 40 Prozent der Befragten führen Updates nur in unregelmäßigen Abständen durch. Laut der Umfrage würden sogar über die Hälfte ihr System erst nach der vierten bis fünften Aufforderung aktualisieren.

Nutzer fürchten um die Sicherheit ihres Computers

Das liegt aber nicht etwa daran, dass die Nutzer die automatischen Update-Benachrichtigungen nicht bemerken – drei Viertel der Befragten registrierten die Update-Aufforderungen von Antivirenprogrammen, Java, Adobe Reader und Co. durchaus. Aber viele misstrauen den Installationsaufforderungen: Fast die Hälfte (45 Prozent) der Update-Muffel fürchtet um die Sicherheit ihres Computers, wenn sie die Updates installiert. 25 Prozent gaben an keinen Nutzen in den Programmaktualisierungen zu sehen. 27 Prozent meinen, die Updates würden zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Veraltete Programme als Sicherheitsrisiko

Die Gefahr, die von veralteter Software ausgeht, darf aber nicht unterschätzt werden. Wer die Update-Meldungen ignoriert, bietet Hackern eine große Angriffsfläche. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt, dass veraltete Software für die Nutzer ein rapide wachsendes Sicherheitsrisiko darstellt. Vor allem Anwendungen wie der Adobe Flash Player oder die Multimedia-Software VLC media player machten in der Vergangenheit immer wieder mit neuen Sicherheitslücken auf sich aufmerksam. Viele Anwender zögern nicht, eine Datei – sei es im Ton-, Video- oder Fotoformat – aus halbwegs verlässlicher Quelle zu öffnen. Zudem lassen sich solche Dateien problemlos in Internetseiten einbetten. Anwender begeben sich daher mit einem veralteten Media Playern in unnötige Gefahr. Vor allem Schädlinge wie der berüchtigte BKA-Trojaner stehen in Verdacht, über derartige Schwachstellen einen PC in immer neuen Varianten zu infizieren. Wir zeigen gefährliche Software-Leichen in unserer Foto-Show.

So schützen Sie sich

Wer automatische Updates in den Sicherheitseinstellungen von Windows und Programmen aktiviert, bietet Schadsoftware deutlich weniger Angriffsflächen. Doch nicht alle Anwendungen bieten diese Funktion. In solchen Fälle ist der Personal Software Inspector (PSI) eine wertvolle Hilfe. Die kostenlose Software von Secunia scannt die Festplatte nach veralteten, installierten Programmen. Veraltete Freeware-Programme können direkt über das englischsprachige Tool aktualisiert werden. Wer den Software Inspector vorher lieber testen möchte, kann auch die Online-Version nutzen.

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