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Lufthansa-Mail löschen! Ticket-Rechnung enthält Trojaner

Lufthansa-Mail lockt in Trojaner-Falle

23.01.2013, 10:12 Uhr | t-online.de

Lufthansa-Mail löschen! Ticket-Rechnung enthält Trojaner. Screenshot der Lufthansa-Mail (Quelle: Sophos)

Die Mail verspricht Flugdetails, verteilt jedoch Viren. (Quelle: Sophos)

Online-Gangster versenden derzeit gezielt an deutsche Internet-Nutzer massenhaft E-Mails, die angeblich von der Lufthansa stammen. Dahinter steckt jedoch der perfide Versuch, den Empfängern einen Trojaner unterzujubeln. Der PC ist dann in den Händen der Computer-Entführer, die mit dem Gerät machen können, was sie wollen.

Mit einer neuen Masche versuchen Internet-Kriminelle derzeit, PC-Nutzern einen gefährlichen Trojaner unterzuschieben, warnt der Sicherheitsspezialist Sophos. In einer Spam-Welle verschicken die Gangster massenhaft E-Mails gezielt an deutsche Internet-Nutzer, die dem Empfänger vorgaukeln, er habe einen Rechnungsbeleg für ein Flugticket von Lufthansa erhalten. Geht der Empfänger den Trickbetrügern auf den Leim, installiert sich heimlich ein Trojaner. Dieser kann beliebige Schadsoftware nachladen und so den PC umfassend ausspionieren oder auch gänzlich zu kriminellen Zwecken missbrauchen.

Anti-Viren-Software erkennt Schädling noch nicht

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten, öffnen Sie keinesfalls den in der angeblichen Flugbuchung angefügten Anhang: "Flugscheindetails.zip" und "Flugsheindetails.PDF.exe", sondern verschieben Sie die Mail in den Papierkorb. Denn die Nachricht von der Buchung ist eine infame Lüge. In der als PDF-Dokument getarnten Exe-Datei lauert ein Datenspion, der im installierten Zustand den Browser auf Aktivitäten wie beispielsweise Online-Banking hin beobachtet. Dazu tarnt sich der Eindringling als Windows-Prozess, meldet Sophos. Der Späher Mal/EncPk-AFN ist den Experten seit Sommer 2012 bekannt und wird bereits von Virenscannern erkannt und entfernt. Die verseuchte Datei PDF.exe hingegen ist neu und wird derzeit noch nicht flächendeckend von allen Anti-Viren-Programmen blockiert und entfernt.

So schützen Sie sich vor Trojanern

Generell sollten Sie niemals Seitenlinks oder Anhänge von E-Mails unbekannter Absender öffnen, ohne die Quelle einschätzen zu können. Zudem hilft es, den Schutz des Computers möglichst hoch zu halten. Dazu sollte zentrale Software stets auf dem neuesten Stand sein, vom Betriebssystem über den Browser bis hin zu Office-Paketen. So erschweren Sie es Trojanern, sich erfolgreich auf dem Rechner zu installieren. Denn Trojaner sind in der Regel auf Softwarelücken angewiesen, um erfolgreich sein zu können.

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