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Trojaner-Warnung: Falsche First-Class-Zollservice lockt in Falle

First-Class-Zollservice-Mail lockt in Trojaner-Falle

11.03.2013, 14:40 Uhr | jhof

Trojaner-Warnung: Falsche First-Class-Zollservice lockt in Falle. Ein Trojaner lauert im Anhang einer E-Mail (Quelle: t-online.de)

Ein Trojaner lauert im Anhang einer E-Mail (Quelle: t-online.de)

Eine neue Trojaner-Welle bedroht deutsche Internetnutzer. Per E-Mail kommt unter dem Betreff "Luftfrachtsendung AWB" ein gefährlicher Anhang auf den PC. Überraschte oder Neugierige, welche die angehängte Datei öffnen, infizieren damit ihren PC mit einem Trojaner. Diese Masche ist nicht neu und war auch schon in der Vergangenheit für Online-Betrüger äußerst erfolgreich.

Online-Gangster verschicken frei erfundene Bestätigungen über den Erhalt von Luftfrachtsendungen. Sie spekulieren auf die Neugier des Empfängers, der von einem derartigen Auftrag nichts weiß. Kann er auch nicht: Mit einer tatsächlich erhaltenen Luftfrachtsendung hat die E-Mail nichts zu tun. Sie dient einzig und allein der Verbreitung des Trojaners. Diese Methode klappte schon mehrfach: Mit Betreffzeilen wie "Groupon GmbH Abrechnung", "Ihr Finanzamt" oder "Flugdetails & Reiseinfos" wurden auf ähnliche Weise bereits massiv Trojaner verbreitet.

Transport-Firma sperrt Mailadresse

Angebliche First Class Zollservice-Mail (Quelle: SophosLabs)Trojaner in gefälschter Transport-Bestätigung (Quelle: SophosLabs) Die Transport-Firma "First Class Zollservice", unter deren Absender die Online-Betrüger den verseuchten Mail-Anhang versenden, hat ihre Adresse vorübergehend gesperrt. Eine neue Mailadresse sei eingerichtet, teilt das Unternehmen auf seiner Seite mit. Der infizierte Anhang "AWB-Avis 123-12345678.pdf.zip", dessen Ziffernfolge variieren kann, wird von den meisten Virenscannern bereits erkannt, melden die Sicherheits-Experten von SophosLab.

So haben Trojaner keine Chance

Seien Sie äußerst vorsichtig, wenn Sie E-Mails mit Anhängen von Unbekannten empfangen haben. Nur in den seltensten Fällen dürfte eine solche Mail tatsächlich für Sie persönlich bestimmt sein. Meistens handelt es sich dabei um Spam. Befindet sich ein Anhang darin, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er eine Schadsoftware enthält. Öffnen Sie den Anhang nicht, sondern löschen Sie die Mail, auch aus dem Mail-Papierkorb.

Sind Sie doch Opfer einer derartigen Trojaner-Attacke geworden, gelten die klassischen Sicherheitsregeln: Scannen Sie Ihren Computer mit einem Virenschutz-Programm vollständig nach Schädlingen. Trennen Sie den PC so lange vom Netz, da die meisten Trojaner als Einfallstor für weitere gefährliche Schädlinge fungieren.

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