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BKA-Trojaner: Bundeskriminalamt warnt vor neuer Variante


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Bundeskriminalamt warnt vor Lösegeld-Erpressern

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 25.03.2013Lesedauer: 2 Min.
BKA warnt vor neuem Lösegeld-Trojaner
Erneute Warnung vor "BKA-Trojaner" (Quelle: T-Online-bilder)
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Der gefürchtete BKA-Trojaner ist zurück. Laut Bundeskriminalamt (BKA) ist eine neue Variante der Schadsoftware im Umlauf, die den Computer des Nutzers sperrt, pornografische Inhalte herunterlädt und ein Lösegeld fordert. Das BKA warnt Opfer, nicht auf die Geldforderungen einzugehen.

Wie das BKA in einer Pressemeldung berichtet, wird auch dieses Mal wieder durch die Schadsoftware ein Popup-Fenster eingeblendet und der PC dadurch gesperrt. Unter dem angeblichen Logo der Pressestelle des Bundeskriminalamtes wird behauptet, dass die Funktion des Computers "aus Gründen unbefugter Netzaktivitäten ausgesetzt" sei. Außerdem werden Rechtsverletzungen angeführt, die die vermeintliche Ursache für die Sperrung sein sollen. "Das Bundeskriminalamt ist nicht Urheber der Meldung!", erklärte das BKA.

Bei der aktuellen Variante der als BKA-Trojaner bekannten Schadsoftware werden vier Fotos eingeblendet. Dabei handelt es sich nach Einschätzung der Polizei um eine strafbewehrte jugendpornografische Darstellung. Im weiteren Text wird behauptet, dass "die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt" worden sei.

Nicht zahlen, sondern Anzeige erstatten

Betroffene, so das BKA weiter, sollen auf keinen Fall auf den Erpressungsversuch der Computerkriminellen eingehen. Im aktuellen Fall werden sie aufgefordert, 100 Euro über die Zahlungsdienstleister uKash oder Paysafecard zu zahlen, um einen Freigabecode zur angeblichen Entsperrung des Rechners zu erhalten. Der Rechner sei in diesem Fall aber schon infiziert und werde auch durch eine Zahlung des Lösegelds nicht wieder sauber, warnte das BKA. Nutzer sollten die Zahlungsforderung ignorieren und der Polizei die versuchte Erpressung melden.

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Schadsoftware entfernen

Unsere Anleitung zeigt, wie Sie den Trojaner wieder entfernen. Außerdem gibt das Anti-Botnetz-Beratungszentrum auf der Webseite www.botfrei.de Hinweise zur Reinigung des infizierten Computers. Weitere generelle Informationen und Hinweise zum Schutz vor Schadsoftware können auf der Webseite des BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de/Schadprogramme abgerufen werden.

Infektion vermeiden – so geht's

Ein Virenscanner mit aktuellen Signaturen und ein aktueller Browser wie Internet Explorer 10 oder Firefox 19 für Windows XP sind Grundvoraussetzung, damit Schädlinge wie der BKA-Trojaner nicht auf den PC gelangen können. Denn Trojaner sind in der Regel auf Softwarelücken angewiesen, um erfolgreich sein zu können. Um ganz sicher zu gehen, greifen Profis allerdings zu weiteren Tricks. Internetnutzer, die etwa die alssicherheitsanfällig bekannte Java-Anwendung beim Surfen nicht benötigen, sollten diese sicherheitshalber abschalten.

Noch besser: Verfrachten Sie kurzerhand Ihren Browser in einen virtuellen Sandkasten. Der Trick: Die Software wird vom Rest des Systems völlig abgekapselt. Schädlinge vom Schlage eine BKA-Trojaners, die Sie sich über verseuchte Webseiten einfangen, haben so keine Chance, Ihr Betriebssystem zu infizieren. Das Gratis-Tool Sandboxie hilft, den Internet-Browser komplett in die virtuelle Umgebung zu verlegen.

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
PolizeiTrojaner

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