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Adobe: 2,9 Millionen Kundendaten von Online-Hackern geklaut

Online-Kriminelle  

Hacker klauen Kundendaten und Programmcode bei Adobe

04.10.2013, 12:06 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Adobe: 2,9 Millionen Kundendaten von Online-Hackern geklaut. Adobes Firmensitz in San José im Silicon Valley (Quelle: imago images/Felix Jason)

Adobes Firmensitz in San José: Hacker haben sich Zugang zu Kundendaten verschafft. (Quelle: Felix Jason/imago images)

Der Softwarekonzern Adobe ist Opfer von Hackerangriffen geworden. Online-Kriminelle haben dabei 2,9 Millionen Kundendaten gestohlen, darunter Kundennamen, Passwörter, Kreditkartendaten und Informationen zu Bestellungen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Auch der Quellcode mehrerer Programme wurde entwendet.

Adobes Sicherheitschef Brad Arkin schrieb in einer Sicherheitswarnung, dass die entwendeten Kreditkartennummern verschlüsselt waren. Derzeit gehe das Unternehmen nicht davon aus, dass auch unverschlüsselte Kartennummern in die Hände der Online-Kriminellen gelangt seien. Man bedaure den Vorfall sehr und habe verschiedene Maßnahmen eingeleitet.

Die Kunden werden per E-Mail von Adobe informiert, ihre Passwörter vorsorglich zurückgesetzt. Arkin empfahl betroffenen Adobe-Kunden, ihre Logindaten und Passwörter auch bei anderen Webseiten zu ändern, falls sie ihre Passwörter mehrfach benutzten.

Das Unternehmen teilte mit, dass bei einem weiteren Hackerangriff auch der Quellcode mehrerer Adobe-Programme gestohlen wurde. Bislang gehe man davon aus, dass sich daraus kein Risiko für Kunden ergeben habe. Der Angriff könne jedoch mit dem Diebstahl der Kundendaten in Zusammenhang stehen. Neben den Ermittlungsbehörden habe Adobe auch die Banken zur Vorsicht bei Transaktionen im Zusammenhang mit Adobe aufgerufen.

Der Softwarekonzern Adobe, der mit Programmen wie Photoshop oder dem Acrobat Reader bekannt wurde, setzt zunehmend auf Abo-Modelle, bei denen Software als Cloud-Versionen verkauft wird. Die Software wird zwar noch auf dem PC installiert, Dateien und Einstellungen werden jedoch in der Adobe-Cloud gespeichert.

Über die Cloud wird alle 30 Tage überprüft, ob das Abo noch läuft. Ist es beendet, haben Nutzer keinen Zugang mehr zu ihren Dateien. Für die Cloud benötigen Nutzer eine Adobe-ID – eine der Nummern, die jetzt entwendet wurden.

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