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Telefonwerbung: Bis zu 300.000 Euro Strafe für nervige Werbeanrufe

Neues Gesetz in Kraft  

Höhere Bußgelder bei unerlaubter Telefonwerbung

08.10.2013, 16:32 Uhr | t-online.de

Telefonwerbung: Bis zu 300.000 Euro Strafe für nervige Werbeanrufe. Eine Frau telefoniert mit dem Festnetz-Telefon (Quelle: dpa)

Bundesnetzagentur geht gegen Werbeanrufe vor (Quelle: dpa)

Lästige Werbeanrufe am Telefon können endlich zur Anzeige gebracht und mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Ab Mittwoch treten Änderungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb in Kraft, die automatisierten Sprachcomputer-Anrufen den Garaus machen soll.

Das "Anti-Abzocke-Gesetz" tritt am 9. Oktober in Kraft, teilte die Bundesnetzagentur mit. Die vom Bundesrat im September verabschiedete Gesetzesänderung soll Verbraucher unter anderem besser vor aufdringlicher Telefonwerbung schützen.

Anrufmaschinen für Telefonwerbung sind gesetzwidrig

Die Behörde kann ab sofort Telefonwerbung unter Verwendung automatischer Anrufmaschinen als Ordnungswidrigkeit ahnden und mit Bußgeldern von bis zu 300.000 Euro abstrafen. Bislang durfte die Bundesnetzagentur nur die für unlautere Werbeanrufe genutzten Rufnummern abschalten und gegen die schwarzen Schafe ein sogenanntes Fakturierungs- und Inkassierungsverbot aussprechen.

Beschwerden online einreichen

Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung können über ein Online-Formular, aber auch schriftlich per Post oder per E-Mail an rufnummernmissbrauch@bnetza.de bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Angaben zu Datum und Uhrzeit des Anrufs sowie die auf dem Telefon-Display angezeigte Rufnummer sind dazu notwendig.

Weitere Informationen wie das beworbene Produkt oder die beworbene Dienstleistung und der Namen des Unternehmens, in dessen Auftrag der Anruf erfolgt ist, helfen ebenfalls.

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