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Online-Shopping: Kripo warnt vor betrügerischen Shops

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Vorsicht bei Schnäppchen  

Deutschland ist "internationale Hochburg für Fake-Shops geworden"

21.10.2013, 10:20 Uhr | AFP, t-online.de

Online-Shopping: Kripo warnt vor betrügerischen Shops. Paar sitzt frustriert vor einem Notebook beim Online-Shopping. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Frust statt Schnäppchen: Fake-Shops zocken Internetnutzer ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland tauchen immer mehr betrügerische Online-Shops auf. Bei den so genannten Fake-Shops werden beliebte Waren zu besonders günstigen Preisen angeboten; die gegen Vorkasse bezahlten Waren kommen jedoch nie bei den Käufern an. Internetnutzer sollten bei Schnäppchenangeboten in der Vorweihnachtszeit besonders vorsichtig sein und unschlagbar günstige Angebote beim Online-Shopping besonders kritisch prüfen, warnen die Kripo und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK).

Deutschland sei "zu einer internationalen Hochburg für 'Fake-Shops' geworden", sagte der BDK-Vorsitzende André Schulz der Welt am Sonntag. Die Geschenksuche in der Vorweihnachtszeit könnte vermehrt Online-Betrüger auf den Plan rufen und Fake-Shops mit vermeintlichen Schnäppchenangeboten wie Pilze aus den Boden sprießen. "Der Betrug mit Fake-Shops ist inzwischen ein Massendelikt wie Fahrraddiebstahl", sagte Schulz.

Die Verbraucherzentralen rechnen dem Bericht zufolge ebenfalls mit einem deutlichen Anstieg der Betrugsfälle in den kommenden Wochen. Wichtigstes Lockmittel der Betrüger-Shops sei immer ein unschlagbar günstiger Preis. Die Betrüger bestehen dem Bericht zufolge meist auf Vorkasse. Haben die Kunden einmal gezahlt, ist die Chance, das Geld zurückzubekommen, sehr gering.

Günstiger Preis als Lockmittel

Das Bundeskriminalamt rät Verbrauchern: "Von Angeboten, die zu günstig sind, um wahr zu sein, sollte man die Finger lassen." Es handele sich um klassischen Betrug. Das Geschäftsmodell sei alt, der Tatort Internet neu: Die Täter hätten erkannt, dass sich das weltweite Netz für diese Betrugsform bestens eigne.

Anfang Herbst ging der Staatsanwaltschaft Rostock eine Betrüger-Bande ins Netz, die Internetnutzer unter anderem bei Kleinanzeigen um ihr Geld geprellt haben. Eine weitere Fakeshop-Bande konnte die Polizei Göttingen stellen und so 35 betrügerische Online-Shops schließen.

Käufer erhalten keine Ware

Die Masche der Betrüger ist immer dieselbe: Käufer zahlten die Kaufsumme per Überweisung, erhielten jedoch niemals die Ware.

Zur Bezahlung der Kaufpreise eröffneten die Bandenmitglieder unter Nutzung gefälschter Personaldokumente diverse Bankkonten und hoben die eingegangenen Geldbeträge innerhalb kürzester Zeit zumeist an Geldautomaten ab.

Was Sie beim Online-Shopping beachten sollten

Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn eine Ware deutlich günstiger ist als üblich – es besteht die Gefahr, dass Sie auf einen Betrug hereinfallen. Haben Sie ein interessantes Angebot bei einem Shop entdeckt, den Sie nicht kennen, dann suchen Sie im Internet nach Erfahrungen anderer Nutzer mit diesem Anbieter.

Überprüfen Sie die Angaben im Impressum des Shops: Existiert die Adresse, ist die Telefonnummer freigeschaltet? Kaufen Sie nur bei Online-Shops, die eine sichere Zahlungsvariante anbieten, etwa den Kauf auf Rechnung, die Lastschrift oder Bezahldienste wie die eBay-Tochter Paypal.

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