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Adobe bestohlen: Hacker erbeuten Daten von 38 Millionen Kunden

Online-Kriminelle  

Hacker erbeuten Daten von 38 Millionen Adobe-Kunden

30.10.2013, 15:50 Uhr | dpa, t-online.de

Adobe bestohlen: Hacker erbeuten Daten von 38 Millionen Kunden. Adobe-Logo am Firmensitz in San José, Kalifornien (Quelle: dpa)

Adobes Firmensitz in San José: Hacker haben sich Zugang zu Kundendaten verschafft. (Quelle: dpa)

Hacker haben bei Adobe die Daten von 38 Millionen Kunden erbeutet. Damit war der Hackerangriff größer als ursprünglich bekannt, räumte der Softwarekonzern am Dienstag ein. Anfang Oktober hatte Adobe gemeldet, dass nur drei Millionen Benutzernamen und Bankverbindungen in die Hände von Online-Kriminellen gelangt wären.

38 Millionen Benutzernamen, verschlüsselte Passwörter und Bankverbindungen sind in den Händen von Hackern, wie Adobe mitteilte. Die betroffenen Nutzer wurden nach Bekanntwerden des Angriffs Anfang Oktober informiert und die Passwörter zurückgesetzt. Bisher sind keine unberechtigten Zugriffe auf die betroffenen Konten festgestellt worden.

Unter den gestohlenen Datensätzen sind auch nicht mehr genutzte und ungültige Benutzernamen gewesen, erklärte Adobe der New York Times. Angaben dazu, wie viele noch aktive Nutzerkonten betroffen waren, gab es nicht. Bei der ersten Zahl ging es auch um verschlüsselte Kreditkarten-Informationen. Adobe gehe aber nicht davon aus, dass auch unverschlüsselte Zahlungsinformationen unter den gestohlenen Daten sind, hieß es damals.

Hacker veröffentlichen Adobe-Passwörter

Nach Erkenntnissen des IT-Sicherheitsexperten Brian Krebs könnte es auch noch schlimmer kommen. Unbekannte hätten im Internet eine Datei mit 150 Millionen angeblichen Benutzernamen und verschlüsselten Passwörtern von Adobe-Kunden veröffentlicht. Es sei nicht sicher, ob die Daten authentisch seien, sie dürften aber aus der gleichen Quelle stammen wie andere bei Adobe erbeutete Informationen. Auch Teile des Photoshop-Softwarecodes seien im Netz veröffentlicht worden, schrieb Krebs.

Der Softwarekonzern Adobe, der mit Programmen wie Photoshop oder Adobe Reader zum Öffnen und Ausdrucken von PDF-Dateien bekannt wurde, setzt zunehmend auf Abo-Modelle, bei denen Software als Cloud-Versionen verkauft wird. Die Software wird zwar noch auf dem PC installiert, Dateien und Einstellungen werden jedoch in der Adobe-Cloud gespeichert.

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