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Deutsche Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen per Spam-Mail

Spam-Welle  

Gefälschte Mobilfunk-Rechnungen der Telekom für November in Umlauf

12.11.2014, 14:25 Uhr | t-online

Deutsche Telekom warnt vor gefälschten Rechnungen per Spam-Mail. Screenshot der angeblichen Rechnungs-Mail der Telekom. Wer den Link klickt, erhält einen Computervirus. (Quelle: t-online)

Viren-Warnung: Finger weg von dieser E-Mail! (Quelle: t-online)

Gefälschte Rechnungen der Deutschen Telekom beunruhigen derzeit viele Nutzer. Das Aufkommen der Spam-Mails im November ist so groß, dass die Telekom derzeit pro Minute eine Kundenanfrage dazu erhält. Im Umlauf sind zahlreiche falsche Rechnungen, die wahlweise eine ZIP-Datei im Anhang haben, die einen Trojaner in den PC schmuggelt, oder die einen Link auf eine als PDF getarnte ausführbare Datei enthalten. Die Mail sieht auf dem ersten Blick glaubwürdig aus, doch wer genau hinschaut, kann die Gefahr erkennen.

Die E-Mails flattern beispielsweise mit der Betreffzeile "Ihre Telekom Mobilfunk RechnungOnline Monat November 2014" ins Postfach. Der weitere Text der Nachricht ist äußerst knapp gehalten. Teilweise wird ein Rechnungsbetrag in dreistelliger Höhe genannt, in anderen Fällen wird kein Rechnungsbetrag genannt, was den Empfänger noch mehr zum Download der angeblichen Rechnung verleiten soll.

In keinem Fall sollten Sie der Download-Aufforderung nachkommen und das angebliche PDF öffnen, egal, ob Sie die Mail am Smartphone, Tablet oder PC erhalten haben.

Virenschutz aktuell halten

Eine Analyse von t-online.de auf der Testseite Virustotal ergab, dass Anfang der Woche von 53 hinterlegten Antivirus-Programmen nur die Hälfte den Schädling bereits als bösartig erkannte und löschte. Mittlerweile erkennt aber ein Großteil der Antiviren-Programme den Schädling und kann diesen abwehren. Wichtig ist, dass Nutzer ihre Antiviren-Programme aktuell halten.

Trojaner in Zip-Datei

Wer den Link in der Mail anklickt, bekommt eine ZIP-Datei zum Download angeboten. Diese enthält eine Datei, die sich äußerlich als PDF-Dokument ausweist. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine ausführbare EXE-Datei, die einen ungeschützten Rechner mit weiteren Schädlingen infizieren und die Kontrolle über den PC übernehmen kann.

Die E-Mails mit der Betreffzeile "Ihre Telekom Mobilfunk RechnungOnline" sind anhand der fehlenden Anrede und dem falschen Absender schnell als Spam-Mail entlarvt. Sie werden seit vergangenem Freitag in großer Anzahl an Nutzer verschickt.

Wie kommen Online-Kriminelle an meine Mailadresse?

Der massenhafte Spam-Versand ist laut Angaben der Telekom möglich, weil Online-Kriminelle über einen reichen Fundus an E-Mail-Adressen verfügen. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Quellen: So testen Kriminelle zum Teil verschiedene Buchstaben- und Zahlenkombinationen, um an Adressen zu gelangen.

Oft gelangen Adressen auch über ein Website-Impressum oder Einträge in Newslettern, Foren oder für Gewinnspiele an Online-Kriminelle. Nicht zuletzt spähen Schadprogramme, die auf Rechner gelangen, E-Mail Adressen und Passwörter aus.

Wie erkenne ich ein gefälschte Rechnung?

Allgemein und speziell bei Rechnungs-E-Mails gilt: Öffnen Sie keine Links in Nachrichten, deren Absender nicht eindeutig erkennbar ist. Fehlt dem Schreiben eine persönliche Anrede, ist dies ein erstes Warnsignal, dass hier etwas nicht stimmt.

Unser Tipp deshalb: Als Kunde der Telekom können Sie eine zugesandte Rechnung überprüfen, indem Sie im abgesicherten Kundencenter unter "https://kundencenter.telekom.de" Ihre Rechnung einsehen. Der darin angegebene Rechnungsbetrag ist in jedem Fall richtig und das angebotene PDF zum Ausdrucken mit Sicherheit keine Gefahr. Weist Ihr Rechnungsanschreiben einen anderen Betrag aus, handelt es sich um eine gefälschte E-Mail, die Sie umgehend löschen sollten.

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