Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Spam: Wie die Telekom unerwünschte Mails bekämpft

Unerwünschte Mails  

Wie die Telekom Spam bekämpft

19.11.2014, 13:22 Uhr | Philipp Blank/Deutsche Telekom

Spam: Wie die Telekom unerwünschte Mails bekämpft. Ohne Spam-Bekämpfung wäre kaum ein E-Mail-Postfach nutzbar. (Quelle: imago images/Westend61)

Ohne Spam-Bekämpfung wäre kaum ein E-Mail-Postfach nutzbar. (Quelle: Westend61/imago images)

Täglich werden über das Internet mehr als 50 Milliarden Spam-Nachrichten verschickt. Bestenfalls ist das unerwünschte Werbung. Schlimmer sind gefährliche Nachrichten, die Schadsoftware oder Links enthalten, um Rechner zu kapern oder Daten auszuspähen (Phishing). Die Deutsche Telekom bekämpft den Müll, der per Mail kommt. Und muss dafür IP-Adressen sieben Tage lang speichern.

Rund 90 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs sind Spam, schätzen Experten. Was bei den Nutzern im Postfach ankommt, ist also nur ein Bruchteil vom Müll im Netz. Bekämpfen Anbieter wie die Telekom die unerwünschten Nachrichten nicht, würden die Postfächer in der Spamflut untergehen. Aber wie funktioniert der Kampf gegen Spam?

Es sind vor allem zwei Maßnahmen, die die Kunden vor dem Müll im Netz schützen. Zum einen gibt es Filter, die ständig angepasst werden. Diese Aufgabe übernehmen spezialisierte externe Dienstleister. Sie sammeln die Informationen zu bekannten Spam-Wellen und passen die Filter entsprechend an. So werden beispielsweise bestimmte Begriffskombinationen aussortiert. Oder Mails, die Links auf schädliche Seiten enthalten. Oder nur bestimmte Zeichenkombinationen.

Das Abuse-Team warnt betroffene Kunden

Zum anderen haben die Telekom und andere Anbieter Spezialisten-Teams, die Kunden warnen, wenn ihre Rechner für den Versand von Spam missbraucht werden. Bei der Telekom gibt es dafür das so genannte Abuse-Team.

Der Hintergrund: Wer Spam in Massen verschicken will, braucht dafür viele Rechner. Kriminelle bauen sich dafür so genannte Botnetze auf. Mit Hilfe von Schadsoftware kapern sie fremde Rechner und missbrauchen sie, um Spam zu verschicken. Der Nutzer merkt davon häufig nichts.

25.000 Warnungen pro Monat

Bis er von den Abuse-Kollegen gewarnt wird. Pro Monat verschickt die Telekom rund 25.000 per E-Mail und Brief dieser Warnungen. Wer nicht reagiert, riskiert, dass manche Funktionen wie die Emailversendung gesperrt werden. Das muss gemacht werden, um andere Nutzer zu schützen.

Damit die Telekom allerdings herausfinden kann, wessen Rechner missbraucht wird, braucht sie Informationen. Von anderen Anbietern erfährt die Telekom, wann und von welcher IP-Adresse Spam verschickt wurde. Die IP-Adresse müssen dann dem Kunden zugeordnet werden. Das ist ein Grund, weshalb IP-Adressen sieben Tage gespeichert werden müssen.

Wie Spammer an die Mail-Adressen kommen

Und wie kommen die Absender von Spam an die E-Mail-Adressen? Es gibt Programme, so genannte „Harvester“, die das Internet systematisch nach Mailadressen durchforsten. Wann immer Nutzer ihre E-Mail-Adresse im Netz preisgeben, steigt das Risiko, dass sie auch in falsche Hände gerät. Die Telekom empfiehlt deshalb, für die Kommunikation mit Bekannten eine eigene Adresse vorzuhalten und diese nicht für die Registrierung bei Newslettern, Onlineshops und ähnlichem zu verwenden.

Ganz verhindern lässt es sich aber leider nicht, dass im Postfach auch mal eine Spam-Mail durchrutscht. Deshalb sollten Nutzer immer vorsichtig sein, bevor sie Anhänge öffnen oder auf Links klicken. Es könnte bösartiger Müll sein.

Die Kollegen von Telekom hilft stehen für Fragen rund um Spam übrigens bereit.

Weitere spannende Digital-Themen finden Sie hier.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Showtime! Jetzt bis zu 33% auf Teufel Sound sparen
Angebote sichern
Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe