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Adobe Flash Player schließt kritische Lücke mit Sicherheitsupdate

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Adobe flickt den Flash Player

29.01.2015, 15:59 Uhr | t-online.de

Adobe Flash Player schließt kritische Lücke mit Sicherheitsupdate. Maroder Flash-Player: Adobe veröffentlicht ein neues Sicherheitsupdate. (Quelle: t-online.de)

Maroder Flash-Player: Adobe veröffentlicht ein neues Sicherheitsupdate. (Quelle: t-online.de)

Nach Bekanntwerden einer kritischen Sicherheitslücke hat Adobe ein weiteres Update für seinen Flash Player veröffentlicht. Allerdings installiert sich der schützende Patch nicht unter allen Betriebssystemen und auf allen Browsern automatisch. Wer etwa Firefox unter Windows 7 nutzt, sollte selbst Hand anlegen oder den Browser wechseln.

Erst vor wenigen Tagen gab Adobe zwei Sicherheitslücken im weit verbreiteten Flash Player bekannt, über die Online-Kriminelle Schadcode einschleusen und die Kontrolle über fremde Rechner übernehmen können. Allerdings lieferte das Unternehmen bisher nur ein Sicherheitsupdate (Flash Player 16.0.0.287) automatisch aus.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfahl daher, den Flash Player im Browser zu deaktivieren. Zum Beginn der Woche stellte Adobe nun die Version 16.0.0.296 bereit, die sich allerdings zunächst nur im Internet Explorer unter Windows 7 automatisch installierte. Leserberichten zufolge erfolgt das Update unter Mac OS X und Linux inzwischen auch automatisch. Nutzer von Windows 7 und Firefox oder Chrome sollten auf den Internet Explorer umsteigen, bis das Auto-Update verfügbar ist. Wer nicht so lange warten möchte, kann den Flash Player 16.0.0.296 auch manuell installieren.

Immer wieder Ärger mit Flash

Der Flash Player ist dafür bekannt, mit kritischen Sicherheitslücken Angriffsflächen für Hacker zu bieten. Notfall-Updates wie die Version 16.0.0.287 vom Donnerstag und der nun veröffentlichte Flash Player 16.0.0.296 sind jedoch eher selten.

Ein kompletter Verzicht auf den Flash Player dürften vielen Internetnutzer trotz der eklatanten Sicherheitsmängel jedoch schwer fallen. Obwohl es mit HTML 5 bereits seit Längerem eine Alternative gibt, lassen sich zahlreiche Video-Streams immer noch nur mit installiertem Flash Player betrachten.

Einen gewissen Schutz kann die sogenannte "Plug-in-Bremse" bieten, bei der Internetnutzer der Wiedergabe eine Flash-Elements explizit zustimmen müssen. Die "Plug-in-Bremse" lässt sich etwa in Firefox über das Menü "Extras" -> "Add-ons" -> "Plugins" aktivieren. Wählen Sie rechts neben dem Eintrag für den Flash Player die Einstellung "Nachfragen, ob aktiviert werden " soll im Aufklapp-Menü.

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