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Europol zerschlägt Botnetz "Ramnit"

Millionen PC infiziert  

Europol zerschlägt riesiges Botnetz

25.02.2015, 15:45 Uhr | t-online.de, rtr

Europol zerschlägt Botnetz "Ramnit". Europol zerschlägt Botnetz "Ramnit". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Europol zerschlägt Botnetz "Ramnit". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie haben über 3 Millionen Computer gekapert und jeden Monat die Konten von Online-Banking-Nutzern geplündert: die Hintermänner des "Ramnit"-Botnetz'. Jetzt attackieren Europol, Symantec und Microsoft das Netz der Online-Kriminellen.

Dem European Cybercrime Centre (EC3) von Europol gelang es, die Kontrollserver der vom "Ramnit"-Bot infizierten Computer ausfindig zu machen und abzuschalten. Ohne diese ist das Botnetz für die Kriminellen nutzlos. Einsatzleiter Paul Gillen sagte der Nachrichtenagentur Reuters: "Die Täter haben die Kontrolle über die Infrastruktur verloren."

Von dem Botnetz "Ramnit" sind 3,2 Millionen Rechner weltweit betroffen, die meisten davon stehen in Europa. Zu möglichen Festnahmen äußerte sich der Europol-Sprecher noch nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Internationale Zusammenarbeit erfolgreich

Die Aktion wurde von Europol in Den Haag geleitet. Beteiligt waren neben Polizeibehörden aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Großbritannien auch Softwarefirmen wie Microsoft, Antivirenspezialist Symantec und die Firma AnubisNetworks, die Bedrohungslagen im Internet auswertet.

Der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, lobte die internationale Kooperation der Behörden. Wichtig sei aber auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, erklärte er. Nur so könnten die Bürger vor Cyberkriminellen geschützt werden.

Botnetz dient dem Online-Bankraub

Das Ramnit-Botnetz ist bereits seit 2012 aktiv, um Computer anzugreifen und Passwörter und Zugangsdaten für Online-Banking zu erbeuten. Die Schadsoftware dafür kam laut Paul Gillen von Links in Spam-Mails oder von infizierten Webseiten.

Auf der Webseite des Anti-Botnetberatungszentrums (www.botfrei.de) gibt der Verband der deutschen Internetwirtschaft Tipps, wie man diese Art von Schadsoftware wieder loswerden kann. Microsoft und Symantec haben Removal-Tools zur Reinigung und Reparatur von infizierten Rechnern veröffentlicht. Um einen Windows-PC vor solchen Schädlingen zu schützen, sollte man stets die Firewall aktivieren, eine aktuelle Antivirensoftware und alle aktuellen Updates installieren.

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