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Flash und Windows: Adobe und Microsoft stopfen Sicherheitslücken

Frische Sicherheitsupdates  

Microsoft und Adobe stopfen Windows und Flash

13.05.2015, 13:33 Uhr | t-online.de

Flash und Windows: Adobe und Microsoft stopfen Sicherheitslücken. Microsoft und Adobe schließen kritische Sicherheitslecks. (Quelle: t-online.de)

Microsoft und Adobe schließen kritische Sicherheitslecks in Windows, Office, IE und Adobe Flash Player. (Quelle: t-online.de)

Microsoft hat neue Sicherheitsupdates veröffentlicht, die insgesamt 26 Sicherheitslöcher in Windows, Office und dem Internet Explorer schließen. Vier der gestopften Lücken stuft Microsoft als "kritisch" ein, Nutzer sollten also umgehend handeln. Auch für den Adobe Flash Player ist ein wichtiges Update erschienen. Internetnutzer sollten den Player manuell aktualisieren, da der entsprechende Schadcode bereits im Web kursiert.

Adobe schließt 22 Sicherheitslücken in seiner Multimedia-Software: Die neue Flash-Player-Version 17.0.0.169 behebt Schwachstellen aller Plattformen. Betroffen sind also auch Linux- und Mac-Nutzer. Angreifer können die Lücken sofort ausnutzen, der entsprechende Code für eine der mit dem Update geschlossenen Lücken kursiert bereits im Internet.

Nutzer von Windows 8 erhalten das Flash-Update über die systemeigene Auto-Update-Funktion. Bei älteren Windows-Versionen sollte man nicht darauf warten, bis sich der Flash Player über die integrierte Update-Routine eigenständig abgesichert hat, sondern das Update sofort per Hand anwerfen und einspielen.

Office-Lücke bereits ausgenutzt

Auch Office-Nutzer sollten ihre Programme rasch aktualisieren. Mit dem Update-Paket MS15-033 behebt Microsoft fünf kritische Lücken in seiner Word-Software, über die Angreifer ebenfalls einen PC mit Schadsoftware infizieren können. Eine davon wird nach Angaben des Unternehmens bereits ausgenutzt.

Um die Lücken auszunutzen, muss ein Angreifer sein Opfer dazu kriegen, ein vorbereitetes Dokument zu öffnen, das Schadcode enthält. Betroffen sind Office 2007, 2010, 2013 sowie das Office Compatibility Pack und Office für den Mac.

Offene Lecks im Internet Explorer

Das größte von Microsoft veröffentlichte Update-Paket, MS15-032, schließt zehn Schwachstellen in allen gängigen Versionen des Internet Explorer. Die als "kritisch" eingestuften Löcher ermöglichen Fremden die Ausführung von Remote Code, also auch von Schadsoftware. Schon das Öffnen einer virenverseuchten Webseite reicht dafür aus.

Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass Betriebssysteme, auf denen der Internet Explorer genutzt wird, besonders gefährdet sind und rät deshalb dringend zum Update.

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Tückische Vektorgrafiken

Der ebenfalls als "kritisch" eingestufte Patch MS15-034 behebt eine Sicherheitsanfälligkeit im HTTP-Protokollstapel, die Angreifern eine feindliche Übernahme des Rechners ermöglicht. Hierfür ist keine manipulierte Webseite oder Datei erforderlich, schon eine Verbindung ins Internet genügt. Ist der Nutzer als Administrator angemeldet, kann der Angreifer ebenfalls Programme installieren und die Kontrolle über den Rechner übernehmen.

Das weitere Update MS15-035 schließt eine Lücke in der Graphics-Komponente in Windows. Hier reicht das Öffnen eines Dokuments aus, in dem speziell präparierte Grafik-Dateien im EMF-Dateiformat angezeigt werden.

Sicherheitslücken in Windows

Für die Home-Version von Windows liegen vier weitere als "hoch" eingestufte Sicherheitsupdates bereit: Patch MS15-037 betrifft nur Nutzer von Windows 7 und stopft eine Anfälligkeit im Windows-Aufgabenplaner. Wiederum für alle Windows-Versionen verbindlich ist Update MS15-038. Es schließt zwei Löcher in zentralen Systembausteinen; MS15-039 und MS15-041 härten die System-Komponenten .NET Framework und XML Core Services gegen Angriffe ab.

Wer die Flicken nicht installiert, könnte sensible Informationen über sein Betriebssystem preisgeben und Hackern so die Grundlagen für gefährlichere Angriffe liefern.

Windows aktualisieren

In der Regel lädt Windows die neuen Updates automatisch herunter, anschließend müssen Sie den Rechner neu starten. Sie können die Update-Funktion aber auch händisch anstoßen und fehlende Sicherheitspatches herunterladen und installieren. Alle Updates sind auch im Security TechCenter von Microsoft näher beschrieben und stehen dort zum Download zur Verfügung.

Obwohl ein Großteil der Sicherheitslücken noch nicht ausgenutzt wird, sollten Sie Ihren Computer rechtzeitig schützen, indem Sie Windows und die verwendete Software aktualisieren. Erfahrungsgemäß reagieren Online-Kriminelle binnen kurzer Zeit mit der massenhaften Aussendung speziell angepasster Schadprogramme, sobald die Lücken bekannt sind.

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