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Adult-Friend-Finder: Hacker klauen Nutzerdaten von Sex-Kontaktbörse

Sex-Kontaktbörse geplündert  

Hacker klauen Nutzerdaten von AdultFriendFinder

22.05.2015, 16:50 Uhr | t-online.de

Adult-Friend-Finder: Hacker klauen Nutzerdaten von Sex-Kontaktbörse. Ein Mann betrachtet die Webseite "AdultFriendFinder" auf dem Display eines Notebooks. (Quelle: t-online)

Kontaktbörse: Vier Millionen Nutzerdaten gestohlen. (Quelle: t-online)

Die Sex-Kontaktbörse "AdultFriendFinder" wurde Opfer eines Hackerangriffs. Knapp vier Millionen Datensätze von Kunden sollen gestohlen und im Internet veröffentlicht worden sein, darunter auch intime Details. Experten befürchten Erpressung in großem Stil.

Der Angriff erfolgte schon Mitte März 2015. Das berichtet der britische Fernsehsender "Channel 4 News". Die entwendeten Daten werden bereits für Spam-Kampagnen genutzt. Experten befürchten laut dem Computermagazin "PC World", dass die Cyberkriminellen in einem nächsten Schritt Mitglieder der Kontaktbörse erpressen könnten.

Insgesamt 15 Excel-Tabellen mit Nutzerprofilen und E-Mail-Adressen sind im "Deep Web" nach wie vor abrufbar, schreibt die Online-Ausgabe des Magazins. Unter den Nutzern der Kontaktbörse sind zahlreiche Regierungsmitarbeiter und Militärangehörige aus England. AdultFriendFinder ist ein Dienst, der vor allem Kontakte mit erotischen Absichten vermittelt und deshalb auch die sexuellen Vorlieben und Neigungen der Nutzer abfragt.

Sex-Vorlieben öffentlich gemacht

Diese intimen Informationen sind zusammen mit Namen, E-Mail-Adresse und Geburtstag der Nutzer veröffentlicht worden. Besonders unangenehm ist, dass auch die Profile von Nutzern darunter zu finden sein sollen, die bei dem Dienst längst gekündigt haben und deren Daten eigentlich gelöscht sein sollten. Das berichtete einer der Betroffenen dem Fernsehsender.

Insgesamt sollen es 3,9 Millionen Datensätze sein. Laut Angaben des Betreibers nutzen die Kontaktbörse weltweit 63 Millionen Personen. In Großbritannien, wo der Datendiebstahl geschah, hat der Dienst rund sieben Millionen Mitglieder.

US-Behörden ermitteln

Der in Kalifornien ansässige Betreiber von AdultFriendFinder gab an, sich der Schwere des Hackerangriffs bewusst zu sein. Die US-Behörden ermitteln bereits. Außerdem habe man die Sicherheitsfirma Mandiant beauftragt, den Einbruch in die Datenbank aufzuklären. Mandiant hatte zuvor bereits beim Hack auf den Filmkonzern Sony Pictures ermittelt.

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