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Mehrere JPMorgan-Hacker festgenommen

Größte Attacke in den USA  

JPMorgan-Hacker wurden verhaftet

22.07.2015, 14:13 Uhr | AFP, rtr

Mehrere JPMorgan-Hacker festgenommen. Hacker attackierten das Portal der US-Bank JPMorgan Chase. (Quelle: imago images/Xinhua)

Hacker attackierten das Portal der US-Bank JPMorgan Chase. (Quelle: Xinhua/imago images)

Den Hackern der US-Großbank JPMorgan fielen bei ihrem Angriff auf die Computersysteme der Bank 83 Millionen Kundendaten in die Hand. Nun haben die Ermittler erste Erfolge gemeldet und in den USA und Israel mehrere Verdächtige festgenommen.

Die Ermittlungsbehörden in den USA haben einem Agenturbericht zufolge im Zusammenhang mit der Hacker-Attacke auf die US-Großbank JPMorgan vier Menschen festgenommen. Eine fünfte Person befinde sich noch auf der Flucht, berichtete Bloomberg am Dienstag.

Zwei der vier Männer werden offenbar von der US-Bundespolizei FBI verdächtigt, an der Hacker-Attacke auf JPMorgan beteiligt gewesen zu sein. Eine mit der Sache vertraute Quelle bestätigte einen entsprechenden Bericht der "New York Times". Welche beiden Verdächtigen an dem Hackerangriff beteiligt gewesen sollen, war zunächst unklar.

Betrügerische Aktienmanipulation

Ein israelischer Polizeisprecher sagte in dem Zusammenhang, dass am vergangenen Donnerstag in Israel drei weitere Verdächtige verhaftet wurden. Ihnen werden Aktienmanipulationen zur Last gelegt, mit denen sie eine Million Dollar oder sogar noch mehr eingenommen haben sollen. Ihr mutmaßlicher Komplize, ein in Russland lebender US-Bürger, ist auf der Flucht.

Erpressung via Bitcoin

Zwei weitere der in den USA gefassten Männer sollen die Bitcoin-Plattform coin.mx betrieben haben. Sie nutzen diese, um von Opfer ihrer Cyber-Attacken verdeckt Geld zu kassieren. Dazu infizierten und blockierten sie die Computer ihrer Opfer mit einem Erpresser-Trojaner. Den Ermittlern zufolge floss das Geld über coin.mx auf Konten in Zypern, Hongkong und Osteuropa.

Größte Hacker-Attacke in den USA

Bei dem Angriff auf JPMorgan handelt es sich um eine der bislang größten Hacker-Attacken in den USA. JPMorgan Chase hatte im Oktober bekanntgegeben, dass Unbekannte Daten von etwa 83 Millionen Kunden der Bank gestohlen hatten. Die Hacker erlangten demnach Zugriff auf Daten von 76 Millionen Privatkunden und sieben Millionen Firmenkunden. Unter anderem erbeuteten sie Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Sensiblere Informationen wie Kontonummern oder Passwörter sollen aber nicht ausgelesen worden sein. Die Bank war schon häufiger Ziel von Hacker-Angriffen.

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