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CIA-Chef John Brennan: Schüler will E-Mail-Konto gehackt haben

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Kühner Hackerangriff  

Schüler will E-Mail-Konto von CIA-Chef gehackt haben

20.10.2015, 12:46 Uhr | AP

CIA-Chef John Brennan: Schüler will E-Mail-Konto gehackt haben. CIA-Chef John Brennan: Hackerangriff aufs private E-Mail-Konto. (Quelle: AP/dpa)

CIA-Chef John Brennan: Privates E-Mail-Konto gehackt. (Quelle: AP/dpa)

Ein Schüler behauptet, private E-Mail-Konten von CIA-Chef John Brennan und Heimatschutzminister Jeh Johnson geknackt zu haben. Nun ermitteln US-Bundespolizei und Secret Service.

Der jugendliche Hacker will in den USA das private E-Mail-Konto von CIA-Chef Brennan geknackt haben. Anschließend stellte er mehrere Dokumente ins Internet, darunter eine Liste mit Mail-Adressen, die er angeblich aus Brennans Kontaktverzeichnis hat.

Der Hacker erklärte zudem, er habe sich beim Kabelnetzbetreiber Comcast Zugang zu einem Konto verschafft, das Heimatschutzminister Jeh Johnson gehöre. Daraus habe er persönliche Daten veröffentlicht.

Hackerangriff politisch motiviert

Das Konto des Hackers beim Kurznachrichtendienst Twitter, @phphax, enthält Links zu weiteren Verzeichnissen und Dokumenten, darunter angeblich ein Protokoll von Telefonanrufen der früheren Vizedirektorin des US-Geheimdienstes, Avril Haines.

Die Zeitung "New York Post" sprach mit dem Sekundarschüler und schrieb in ihrer Sonntagsausgabe, der Hacker habe seine Aktion als Widerstand gegen die Außenpolitik der Regierung und als Unterstützung für Palästinenser bezeichnet. Namen und Adresse des Jugendlichen nannte das Blatt nicht.

Private Dokumente veröffentlicht

Der Hacker will zudem eine 47 Seiten lange Version von Brennans Antrag auf Sicherheitsüberprüfung erbeutet haben. Solche Papiere enthalten unter anderem genaue Informationen über frühere Arbeitsverhältnisse, Auslandskontakte, Finanzen und anderer persönliche Angaben. Auf dem Twitter-Konto des Hackers findet sich ein solches Dokument nicht. Ob er es womöglich anderswo online gestellt hat, ließ sich zunächst nicht klären,

Die CIA teilte mit, die Angelegenheit sei den zuständigen Stellen übergeben worden, ging aber auf keine Einzelheiten ein.

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