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Passwörter im Internet: Diese Fehler müssen Sie vermeiden

Passwörter im Internet  

Fünf schlimme Fehler bei der Passwort-Wahl

03.02.2016, 07:30 Uhr | dpa-tmn

Passwörter im Internet: Diese Fehler müssen Sie vermeiden. Fünf schlimme Fehler bei der Passwortwahl (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Datendiebe haben es leider oft viel zu einfach. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Passwörter merken – das ist alles andere als leicht. Und wenn die Anmeldedaten auch wirklich sicher sein sollen, wird es nicht einfacher. Auf dem Weg zu einem sicheren und guten Passwort sollten Sie folgende Fehler vermeiden.

Passwort-Fehler Nummer 1: Nutzername im Passwort

Niemals sollte der eigene Name, der Nutzername, die E-Mail-Adresse oder sonstige persönliche Daten im Passwort enthalten sein. Das macht Passwörter mit etwas Recherche leicht knackbar.

Passwort-Fehler Nummer 2: Echte Wörter

Begriffe aus dem Lexikon gehören nicht in ein gutes Passwort. Solche Passwörter können mit dem richtigen Programm in ganz kurzer Zeit geknackt werden. "Aktuelle Passwort-Crackprogramme können in einer Sekunde online etwa 1500 verschiedene Kombinationen durchprobieren", sagt Prof. Christoph Meinel vom Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI).

Ganz schlechte Passwörter sind beliebte Namen, Floskeln wie "ichliebedich", "iloveyou" oder einfache Kombinationen wie "qwertzuiop" oder "1q2w3e", da sie sehr vorhersehbar sind. Das HPI rät zur Merksatzmethode mit Worten, Zahlen und Zeichensetzung. Etwa "Besonders abends um 22:30 Uhr merke ich mir Passwörter schlecht!". Nimmt man von diesem Satz die jeweils ersten Buchstaben eines Wortes, die Satzzeichen und die Zahlen, wird daraus das recht sichere Passwort "Bau22:30UmimPs!".

Passwort-Fehler Nummer 3: Geringe Variation

"passwort" oder "lassmichrein" sind sehr unsichere Schutzwörter. Das HPI rät zur Variation von Schreibweisen mit Groß-/Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. "lassmichrein" kann etwa als "La5$m1cHr?in" geschrieben werden, was durch die größere Menge an möglichen Zeichen etwas sicherer ist.

Passwort-Fehler Nummer 4: Zu kurzes Passwort

"123456" ist ein ziemlich beliebtes Passwort. Es ist aber auch ein sehr schlechtes Passwort. Je kürzer, desto schneller lässt es sich knacken. Das HPI rät zu mindestens achtstelligen Passwörtern. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt sogar mindestens zwölf Zeichen.

Passwort-Fehler Nummer 5: Der Generalschlüssel

Praktisch, sich mit einem Passwort überall einzuloggen, leider auch brandgefährlich. Wer immer dasselbe Passwort für verschiedene Dienste nutzt, öffnet einem erfolgreichen Angreifer gleich alle Türen. Ist das Passwort nämlich einmal erraten, sind alle Dienste wie E-Mail, soziale Netzwerke oder Shopping-Zugänge in Gefahr.

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