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Adobe Flash Player: Update schließt gefährliche Lücken

Wichtiges PC-Update  

Adobe schließt 22 Lücken im Flash Player

11.02.2016, 14:30 Uhr | jhof

Adobe Flash Player: Update schließt gefährliche Lücken. Sicherheitsleck in Adobe Flash Player. (Quelle: t-online.de)

Im Adobe Flash Player klafft ein Sicherheitsleck. (Quelle: t-online.de)

Adobe hat ein Update für den Flash Player bereitgestellt. Version 20.0.0.306 der Multimedia-Anwendung für Windows und Mac OS schließt mehrere Sicherheitslecks. Es ist ratsam, das Update schnell zu installieren.

Der neue Adobe Flash Player schließt insgesamt 22 Sicherheitslecks, über die Computer mit Schadsoftware wie Trojaner und Malware infiziert werden können. Flash ist zentraler Bestandteil vieler Internetseiten, weshalb nahezu jeder Rechner mit der Anwendung zum Abspielen von Browser-Games und Videos ausgerüstet ist. 

Schadcode auf präparierten Internetseiten

Die mit dem Update gestopften Lücken werden nach Angaben von Adobe derzeit nicht ausgenutzt. Gleichwohl bekam das Update auf Adobes Gefahren-Skala die Priorität 1. Das bedeutet, dass der bloße Besuch einer Internetseite genügt, um den Computer zu infizieren. Laut Microsofts Ausnutzbarkeitsindex, der auf Erfahrungswerten beruht, sind Angriffe über präparierte Inhalte in den kommenden Tagen sehr wahrscheinlich.

Für Linux-Anwender ist die Gefahr erwartungsgemäß geringer, das Flash-Player-Update für Linux trägt die Versionsnummer 11.2.202.569 und bekam von Adobe die Priorität 3, was Angriffe in den kommenden 30 Tagen nahezu ausschließt.

Flash Player 20.0.0.306 zum Download

Den Flash Player können Sie über Adobe aktualisieren oder bei Browsern wie Google Chrome oder neueren Versionen des Internet Explorers unter Windows 10 beziehungsweise 8.1 die dortige Softwareaktualisierung starten. Nutzer von Apples Mac OS X erhalten das Flash-Update ebenfalls über die Download-Seite von Adobe. Vor dem Download sollten Sie beachten, dass Huckepack-Software automatisch mitinstalliert wird, sofern Sie das Häkchen beim "optionalen Angebot" nicht abwählen.

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