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Ukraine vermutet Russland hinter Petya-Angriff

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Hacker-Angriff  

Ukraine vermutet Russland hinter Petya-Angriff

02.07.2017, 12:32 Uhr | Martin Roy, AP

Ukraine vermutet Russland hinter Petya-Angriff. Eine Menschenschlange im Supermarkt in der Ukraine (Quelle: AP/dpa/Efrem Lukatsky)

Die Hackerangriffe haben meist Computer in der Ukraine lahm gelegt und dabei auch weite Bereiche des zivilen Lebens betroffen. Gehälter konnten nicht überwiesen werden und in Supermärkten kam es zu Problemen mit dem Zahlungsverkehr. (Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa)

Die schwere Hackerattacke vor einer Woche traf Firmen und Institutionen in aller Welt, der größte Schaden entstand aber in der Ukraine. Der dortige Geheimdienst hat nun für sich einen eindeutigen Schuldigen ausgemacht: Russland.

Die Ukraine hat Russland eine Beteiligung an der Cyberattacke vom Dienstag vorgeworfen. Ähnlichkeiten zwischen dem Petya-Angriff in dieser Woche und früheren Attacken auf die ukrainische Infrastruktur zeigten die Beteiligung russischer Geheimdienste, erklärte der ukrainische Geheimdienst SBU am Samstag. Die russische Regierung äußerte sich zunächst nicht. Der Abgeordnete Igor Morosow sprach aber von "Fiktion" und machte seinerseits die USA verantwortlich.

Bei dem Angriff hatte ein Erpresserprogramm weltweit Tausende Computer befallen und ihre Daten quasi als Geisel genommen. Die Besitzer wurden aufgefordert, ein Lösegeld zu zahlen, andernfalls würden ihre Daten gelöscht. Die Ukraine war eines der am schwersten betroffenen Länder. Westliche Internet-Experten erklärten, die Attacke habe nicht unbedingt Lösegeld zum Ziel gehabt, sondern sollte offenbar möglichst viel Chaos in der Ukraine auslösen. Diese Einschätzung teilte auch der SBU.

Ukraine war Hauptziel, Rest der Welt nur ein "Nebeneffekt"

Von der Ukraine aus griff die Petya-Schadsoftware auch auf andere Netzwerke in aller Welt zu. Russland berichtet etwa, dass auch sein staatlicher Ölversorger Rosneft angegriffen worden sei. Innerhalb von 48 Stunden konnten die meisten der betroffenen Unternehmen wieder normal arbeiten. Doch einige berichteten noch bis zum Wochenende von Problemen. Der dänische Logistik-Riese A.P. Moller-Maersk rechnete nach eigenen Angaben damit, erst wieder am Montag reibungslos arbeiten zu können.

Die Cyberattacke wirkte sich auch auf das alltägliche Leben in der Ukraine aus: Einige Menschen erhielten zum Monatsende kein Gehalt, weil auch die staatliche Sparbank des Landes getroffen wurde.

Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau sind äußerst schlecht, seit Russland 2014 die Halbinsel Krim annektierte und pro-russische Rebellen im Osten der Ukraine unterstützt. Die Ukraine warf Russland auch vor, für eine Cyberattacke im Wahlkampf 2014 und eine auf die Stromversorgung 2015 verantwortlich gewesen zu sein.

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