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Netzanbieter sind bei Vertragsabschlüssen nicht transparent genug

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Stiftung Warentest  

Netzanbieter verschweigen oft Vertragsdetails

24.01.2018, 12:04 Uhr | t-online.de, dpa-tmn, str

Netzanbieter sind bei Vertragsabschlüssen nicht transparent genug. Eine Person nutzt ihr Smartphone (Quelle: imago/McPHOTO)

Smartphone im Gebrauch: Viele Anbieter von Handyverträgen informieren ihre Kunden nicht ausreichend über die Konditionen. (Quelle: McPHOTO/imago)

Wer einen Handy- oder Telefonvertrag abschließen will, bekommt von den Anbietern oft nicht alle Vertragsdetails. Woran liegt das? Stiftung Warentest hat da eine Vermutung. 

Mobilfunk- und Festnetzanbieter nehmen es nach Angaben der Stiftung Warentest mit der Transparenzverordnung oft nicht sonderlich genau und informieren Kunden nur schlecht über Vertragsdetails. Und das, obwohl sie seit einem halben Jahr dazu verpflichtet sind. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Einzelhandel und im Netz.

Die Stiftung hat in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 2/2018), 31 Mobilfunk- und Festnetzanbieter geprüft. Unter anderem schickten die Verbraucherschützer Testkäufer in 35 Filialen, um sich beraten zu lassen. Das Testurteil fiel in den meisten Fällen "verheerend" aus, so die Tester. 

Mitarbeiter in den Filialen kennen sich nicht aus

Dem Bericht zufolge erhalten Interessenten im Laden selten brauchbare Informationen zu Kündigungsterminen oder zur Überprüfbarkeit versprochener Datenraten. Auch das vorgeschriebene Produktblatt mit Informationen zu Vertragsdetails und realistischen Geschwindigkeitsangaben für Internetanschlüsse sei den Testern nur im seltensten Fall ausgehändigt worden.

In den meisten Geschäften schienen die Mitarbeiter nicht einmal zu wissen, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, solche Infoblätter bereit zu halten. Stattdessen wurden die Tester auf Werbebroschüren oder viele Seiten lange PDF-Dateien verwiesen. 

Auch über die anderen Bestimmungen der Transparenzverordnung schien das Personal häufig nicht Bescheid zu wissen. So sind die Anbieter eigentlich dazu verpflichtet, ihren Kunden ein konkretes Datum zu nennen, zu dem eine Kündigung spätestens eingegangen sein muss. Diese Frist muss online einsehbar sein. Entsprechende Nachfragen der Tester konnten viele Mitarbeiter aber nicht beantworten. 

Von den fünf getesteten Anbietern mit bundesweitem Filialnetz erhielten vier die Bewertung "inakzeptabel", der fünfte wurde als "bedenklich" eingestuft.

Von 15 Anbietern bieten neun einen "inakzeptablen" Service

Auch wer im Netz einen Mobilfunk- oder Festnetzanschluss bestellt, wird den Warentestern zufolge häufig schlecht informiert – oder muss sich die nötigen Informationen erst mühsam zusammensuchen. Häufig seien die Produktinformationen nicht direkt über die Angebotsseiten zu erreichen gewesen, sie hatten inhaltliche Mängel oder waren nicht auffindbar. Insgesamt wurden die Informationen von 15 Anbietern mit "angemessen", 7 mit "bedenklich" und 9 mit "inakzeptabel" bewertet.

Stiftung Warentest geht jedoch nicht davon aus, dass hinter dem mangelhaften Kundenservice  eine Täuschungsabsicht vonseiten der Anbieter steckt. Vielmehr führen die Verbraucherschützer die fehlende Transparenz auf die Nachlässigkeit der Unternehmen und Unwissenheit aufseiten der Mitarbeiter zurück. 

Hinweis: t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group und gehört nicht zur Deutschen Telekom.

Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
- Kompletter Test bei der Stiftung Warentest

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