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Phishing-Seiten gaukeln mit grünem Schloss Sicherheit vor

Bundesamt warnt  

Phishing-Seiten gaukeln mit grünem Schloss Sicherheit vor

29.11.2018, 17:17 Uhr | dpa-tmn

Phishing-Seiten gaukeln mit grünem Schloss Sicherheit vor. Browserleiste: Ein grünes Schloss garantiert nicht für Sicherheit. (Symbolbild) (Quelle: imago images/STPP)

Browserleiste: Ein grünes Schloss garantiert nicht für Sicherheit. (Symbolbild) (Quelle: STPP/imago images)

Achtung bei Phishing-Seiten: Ein grünes Schloss in der Browserleiste steht nicht für das, was Sie denken – nämlich Sicherheit. Das Symbol hat eine andere Bedeutung, die viele Internetnutzer nicht kennen. 

Von einem grünem Schloss in der Adressleiste ihres Browsers sollten sich Internetnutzer nicht in Sicherheit wiegen lassen. Denn dieses Zeichen zeigt nicht an, dass eine Website sicher ist, sondern nur, dass der Datenverkehr, den der Nutzer mit der Seite hat, verschlüsselt ist und nicht von Dritten mitgelesen werden kann. Dazu kommt, dass laut eines Sicherheitsforschers mehr als die Hälfte der Phishing-Seiten im Netz so ein grünes Schloss nutzen, um für die Nutzer vertrauenswürdig zu scheinen, wie "heise online" berichtet.

Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt, dass für Phishing-Seiten häufig gesicherte Verbindungen (HTTPS) verwendet werden, um Sicherheit vorzugaukeln.


Nutzern bleiben nur Wachsamkeit und Misstrauen, um sich dagegen zu wappnen. So können Phishing-Seiten dem Original oft sehr ähnlich sein, aber unübliche Zusätze etwa in Form von Zahlen enthalten, so das BSI, das online eine umfassende Liste zum Erkennen von Phishing bereitstellt. Phishing ist ein Kunstwort und meint das Abfischen von Passwörtern (steht für "password fishing").

Dafür fälschen Betrüger zum Beispiel Internetseiten, auf denen sie die Eingabe persönlicher Daten wie Passwort oder Kreditkartennummer verlangen. Oft schicken sie auch E-Mails, um Nutzer auf die gefälschten Seiten zu locken. Erkennen sie diese Masche nicht, geben sie ihre Daten dort an die Betrüger weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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