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Vor diesen Phishing-Versuchen warnen Verbraucherschützer

PayPal, Banken, Amazon  

Vor diesen Phishing-Versuchen warnen Verbraucherschützer

09.02.2019, 14:12 Uhr | avr, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)
Phishing: So versuchen Betrüger, an unsere Daten zu kommen

Neben Angeboten und Newslettern von Online-Händlern flattern immer häufiger auch sogenannte Phishing-Mails in unsere Postfächer. Ziel der Online-Betrüger: Das Sammeln von Identitäten. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich die Empfänger verdächtiger Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)


Mithilfe von Phishing-Mails versuchen Kriminelle, an Daten ihrer Opfer zu kommen. Auf diese aktuellen Betrugs-Versuche sollten Sie achten.

 Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt mit dem "Phishing-Radar "regelmäßig vor Phishing-Mails. Mithilfe solcher Nachrichten versuchen Kriminelle, an vertrauliche Daten von Nutzern zu kommen. Laut Verbraucherschützern müssen Sie derzeit auf folgende Mails achtgeben:

PayPal

In falschen PayPal-Mails schreiben Unbekannte, dass das Konto missbraucht wurde oder Unregelmäßigkeiten entdeckt wurden. Aus diesem Grund wurde das Konto gesperrt. Um es zu entsperren, sollen Nutzer mit einem Klick auf einen Button zur PayPal-Seite und dort ihre Daten eingeben. Die Nachrichten unterscheiden sich dabei in der Aufmachung und beim Text in der Betreffzeile. In unserer Fotoshow (oben) zeigen wir Ihnen, wie die Phishing-Mails aussehen.

Banken: comdirect, Volksbanken Raiffeisenbanken, Sparkassen

Auch Kunden verschiedener Banken sind derzeit von Phishing betroffen:

comdirect

Kunden der .comdirect-Bank sollen angeblich ihre Handy-Nummer abgleichen, um das mTAN-Verfahren weiter nutzen zu können. Dazu sollen Kunden ein Formular auf einer Webseite ausfüllen, die der .comdirect-Seite "täuschend ähnlich sieht", schreibt die Verbraucherzentrale. Zudem nutzen die Kriminellen in der Mail eine persönliche Anrede.

Volksbanken Raiffeisenbanken

Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken werden in der Phishing-Nachricht dazu aufgefordert, "wegen geänderter Nutzungsbedingungen" ihre Daten zu bestätigen. Die Betreffzeile lautet "Wichtige Mitteilung". Auch hier nutzen Kriminelle eine persönliche Anrede, um die Phishing-Mail echter aussehen zu lassen.

In solchen Fällen sollten Kunden unbedingt bei der entsprechenden Bank anrufen und die Sache telefonisch klären. Meiden Sie Verlinkungen. Falls in der Phishing-Mail eine Telefonnummer hinterlegt sein sollte, rufen Sie diese nicht an. Am besten besuchen Sie die Seite der Bank, indem Sie die Adresse in der Adressleiste eingeben.

Sparkassen

Auch Kunden der Sparkassen erhalten "Wichtige Benachrichtigungen". In der Phishing-Nachricht fehlt eine persönliche Anrede. Kunden sollen laut der Mail ihre Daten aufgrund "sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Kundendaten" aktualisieren. Löschen Sie die Nachricht.

Amazon

Der Name des Online-Händlers Amazon wird gerne von Kriminellen für Phishing-Mails missbraucht. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor Nachrichten, die auf "verdächtige Anmeldeaktivitäten" hinweisen. Um das angebliche Problem zu lösen, sollen Nutzer einem Link folgen und ihre Daten eingeben.

1&1

1&1-Kunden werden in den Phishing-Nachrichten über eine angebliche "Systembereinigung" informiert. Der einzige Weg, die Daten retten sei, einem Link zu folgen und dort seine Daten einzutippen.

So erkennen Sie Phishing-Mails

Wer Phishing-Mails erkennen will, muss auf verschiedene Details in der Nachricht achten. Beispielsweise schwächeln solche Nachrichten in der Rechtschreibung. Auch verlangen Banken oder Online-Händler generell nicht, dass Kunden ihre Kontaktdaten per Mail aktualisieren und persönliche Daten eingeben. Zudem fehlt oft eine persönliche Anrede. Banken und Online-Händler schreiben ihre Kunden generell mit richtigen Namen an. Weitere Tipps zum Erkennen von Phishing-Mails und was Sie tun sollten, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, finden Sie in diesem Artikel.

 

 

Was soll ich mit Phishing-Mails tun?

Phishing-Mails sollten Sie löschen. Die Verbraucherzentrale bittet zudem, die falsche Nachricht vorher an sie weiterzuleiten. Auf ihrer Webseite listen die Verbraucherschützer nämlich die falschen Nachrichten und informieren so andere Nutzer. Die Mail-Adresse lautet: phishing@vz-nrw.de.

Schicken Sie die Phishing-Mail am besten auch an den echten Anbieter. Beispielsweise der betroffenen Bank oder dem Online-Händler.

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