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Google entfernt 100 Apps aus dem PlayStore – über 600 Millionen Mal installiert

Über 600 Millionen Mal installiert  

Google wirft 100 beliebte Apps aus dem PlayStore

29.04.2019, 16:47 Uhr | t-online.de , hd

Google entfernt 100 Apps aus dem PlayStore – über 600 Millionen Mal installiert. Google Apps: Rund 100 Apps fliegen aus dem Play Store. (Quelle: Getty Images/Carsten Koall)

Google Apps: Rund 100 Apps fliegen aus dem Play Store. (Quelle: Carsten Koall/Getty Images)

Google hat Apps einer chinesischen Firma aus dem Play Store wegen Klickbetrugs entfernt. Betroffen sind etwa 100 Apps, die mehr als 600 Millionen Mal installiert wurden und 250 Millionen monatliche Nutzer haben.

Laut dem Nachrichtenportal "BuzzFeed News" hat Google die Firma DO Global wegen möglichen Klickbetrugs bei Werbeanzeigen aus dem Google Play Store verbannt.

DO Global ist eine Tochterfirma des chinesischen Google-Rivalen Baidu. "Der Rauswurf dürfte der größte in der Play-Store-Geschichte sein", berichtet das "BuzzFeed News".

Unter den entfernten Apps ist auch der beliebte ES-File-Manager, der von einer Tochterfirma von DO Global produziert wird. Auch Apps von weiteren Töchtern wie DO Global Games, Applecheer Studio oder der Pic Tools Group sollen von dem Google-Bann betroffen sein. Insgesamt trifft es 100 Apps mit mehr als 600 Millionen Installationen und rund 250 Millionen monatlichen Nutzern weltweit.

Programmteil klickt heimlich Anzeigen an

Der chinesischen App-Firma wird vorgeworfen, dass sie in Apps einen Programmteil versteckt hat, der dazu führt, dass Onlineanzeigen angeklickt werden. Das soll sogar dann klappen, wenn der Nutzer die App gar nicht verwendet, wird berichtet. Der Nutzer bemerkt dies in der Regel nicht, er nimmt keinen Schaden, es entsteht aber unter Umständen mehr Datenverkehr als nötig.


DO Global erklärte "BuzzFeed News", dass es "Unregelmäßigkeiten" bei der Nutzung der Werbeanzeigen in einigen seiner Produkte gegeben habe. Das Unternehmen akzeptiere die Entfernung aus dem AppStore und kündigte an, mit Google zusammenzuarbeiten, um die betroffenen Apps zu prüfen.

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