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Smartphones sicher machen

Von t-online
Aktualisiert am 16.01.2013Lesedauer: 3 Min.
Handy-Schutz: Diese Einstellungen machen das Smartphone sicherer.
Handy-Schutz: Diese Einstellungen machen das Smartphone sicherer. (Quelle: T-Online-bilder)
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Kaum ein PC-Nutzer verzichtet auf Virenwächter und Firewall – das ungeschützte Betriebssystem ist ein dankbares Opfer für Cyberkriminelle aus aller Welt. Bei Smartphones sieht das ganz anders aus, denn trotz der Gefahr durch Viren oder Datenspione ist der Großteil der mobilen Geräte ungesichert. Mit diesen Tipps holen Sie die fehlende Sicherheit selbst nach und können Ihr Smartphone gegen Gefahren abschotten.

Besonders Smartphones mit Googles Betriebssystem Android sind von schadhafter Software bedroht. Allein die große Verbreitung macht Android gefährlicher als andere Systeme, die Verbreitung von Schadprogrammen verspricht den Kriminellen eine höhere Trefferquote. Und trotz steigender Anzahl an Android-Nutzern überprüft Google die Sicherheit der Apps nicht. So tauchten in der Vergangenheit wiederholt bösartige Apps im offiziellen Play Store auf, die der Konzern nachträglich entfernen musste. Neben dem offiziellen Google Play Store gibt es auch eine Reihe von App-Märkten, die von Dritten betrieben werden. Da hier noch weniger Kontrolle herrscht, sind diese Downloadportale noch gefährlicher.

Online-Banking mit dem Smartphone

Die Schadfunktionen von Smartphone-Viren und -Trojanern sind vielfältig: Einige der Schädlinge rufen von Kriminellen geschaltete Premium-Rufnummern an, für die hohe Gebühren fällig werden. Andere, wie der ZeuS-Trojaner, fangen mobile TANs ab, wie sie beim Online-Banking verwendet werden. Ohne Zutun des Benutzers schaffen es solche Schädlinge aber bislang nicht aufs Handy. Die Masche der Betrüger besteht darin, den Nutzer von der Installation einer angeblich nützlichen App zu überzeugen – und die Überzeugungskünste der Kriminellen werden immer ausgereifter.

Jeder Smartphone-Besitzer ist gut beraten, auf seinem Smartphone eine Virenschutzlösung zu installieren, wie sie von Avast, Sophos, F-Secure und anderen etablierten Sicherheitsunternehmen angeboten wird. Grundsätzlich sollte man nur bekannten und bewährten Anbietern trauen, denn auf dem Markt tummeln sich auch unseriöse Apps mit Namenszusätzen wie "Security" oder "Defender", die keinerlei Schutz bieten oder gar selbst Schadcode enthalten. Gegebenenfalls hilft der Blick in einen Test. Ebenfalls nützlich ist der Blick in die Bewertungen der Apps. Sie geben oft Aufschluss darüber, was von der Anwendung zu halten ist.

Tückische Abo-Fallen

Smartphone-Besitzer können schneller in eine Abo-Falle tappen als PC-Nutzer. Denn die teuren Dienste erfordern auf dem Home-PC zumindest die Eingabe von Name und Anschrift des Benutzers. Mit dem Handy genügt dagegen der Besuch einer WAP-Seite, um dem Abo-Anbieter Ihre Mobiltelefonnummer zu übermitteln. Als Beleg für ein abgeschlossenes Abonnement reicht in der Regel eine SMS, die auf den ersten Blick wie Werbung aussieht. Werbebanner innerhalb von kostenlosen Apps, vor allem von Spielen, enthalten häufig Links auf solche WAP-Seiten. Wirksam schützen können Sie sich, wenn Sie Anwendungen, die nicht notwendig Internetzugang benötigen, diesen verweigern. In der Foto-Show Internetzugriff von Apps verhindern zeigen wir, wie Sie auf einem Android-Smartphone mit Root-Zugriff den Internet-Zugang für Apps blockieren oder freischalten. Ohne Root-Rechte kommt die Kontroll-App SRT App Guard aus, die Google jedoch aus dem eigenen Play-Store entfernt hat.

Smartphones und die Privatsphäre

Fast alle Smartphones sind mit GPS-Empfängern ausgestattet und außerdem in der Lage, ihre Position mit Hilfe der in der Umgebung erreichbaren WLAN-Hotspots zu bestimmen. Greifen Apps auf diese Positionsdaten zu, ist es deren Entwicklern möglich, detaillierte Bewegungsprofile aufzuzeichnen. Auf Android-Geräten können Sie die Ortungsdienste standardmäßig nur ein- oder ausschalten. In der Foto-Show Rechte einschränken unter Android zeigen wir, wie Sie einzelnen Apps den Zugriff auf Ihren Standort und andere Rechte entziehen. In der Foto-Show Ortungsdienste unter iOS einschränken erklären wir, wie Sie dazu auf iPhone oder iPad vorgehen. Übertreiben sollten Sie es dabei natürlich nicht: Eine Navigationssoftware wird relativ nutzlos, wenn sie Ihren Standort nicht ermitteln darf.

Root-Zugriff auf das Smartphone

Generell gilt: Je mehr ein Smartphone kann, desto mehr Angriffsfläche bietet es böswilligen Zeitgenossen. Vielfach wird in diesem Zusammenhang davor gewarnt, auf Android-Smartphones den Root-Zugriff freizuschalten. Doch das kann sich unter Sicherheitsaspekten durchaus auch als Vorteil erweisen, denn einige Apps nutzen den Root-Zugriff, um schädlichen Anwendungen die normalerweise geöffnete Tür zu verschließen. Auch möglich ist die Installation von Betriebssystem-Hacks, die besser mit aktuellen Updates versorgt werden können als die Ursprungsversion des Geräteherstellers. Das sollte allerdings Experten vorbehalten sein, die wissen, was sie da tun.

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