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WhatsApp Gold-Version lockt Nutzer in die Falle

Von Melanie Ulrich

28.07.2015Lesedauer: 3 Min.
Mit neuen Funktionen wie Hintergrundbildern jubelt eine vermeintlich Gold-Version von WhatsApp arglosen Nutzern ein Abo unter.
Mit neuen Funktionen wie Hintergrundbildern jubelt eine vermeintlich Gold-Version von WhatsApp arglosen Nutzern ein Abo unter. (Quelle: Screenshot/T-Online-bilder)
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Mit immer neuen Maschen versuchen BetrĂŒger, die Beliebtheit von WhatsApp zu missbrauchen. Viele Nutzer des Messengers erhalten momentan eine WhatsApp-Nachricht, mit der ihnen "WhatsApp Gold" angeboten wird. Versprochen wird eine Version mit neuen Funktionen, doch wer darauf eingeht, tappt in eine teure Abo-Falle. Wir sagen, wie Nutzer so ein kostenpflichtiges Abo am schnellsten los werden.

Die Nachricht wirkt harmlos und spricht vor allem junge Leute an: "WhatsApp Gold ist so krass! Das musst du dir holen!" Mitgeschickt wird ein knapper Link, der auf eine Seite fĂŒhrt, die zunĂ€chst ungefĂ€hrlich erscheint.


Die Funktionen von WhatsApp

Unter Einstellungen-Profil können Sie sich um Ihr eigenes Erscheinungsbild kĂŒmmern.
Unter Einstellungen-Account-Datenschutz können Sie vermeiden, dass jeder ihren Online-Status einsehen kann.
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Sie preist die neuen Möglichkeiten an, die "WhatsApp Gold" angeblich bietet: eine bessere AudioqualitĂ€t beim Telefonieren, Gruppen mit bis zu 256 Kontakten, Versand von Bildern in voller QualitĂ€t, das Deaktivieren der blauen HĂ€kchen, neue Hintergrundbilder und Admin-Rechte fĂŒr alle Gruppen. Besonders unverfroren: Sogar eine Sicherheitsfunktion wird versprochen – WhatsApp Gold gibt vor, Virus-Kettenbriefe zu blockieren.

BetrĂŒger bauen Druck auf

Um Nutzer vom Nachdenken abzuhalten, wird ihnen vorgegaukelt, das Angebot sei nur 300 Sekunden gĂŒltig. "ErzĂ€hl schnell 10 Freunden auf WhatsApp ĂŒber WhatsApp Gold um es zu aktivieren!", heißt es auf der Seite.

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Im weiteren Verlauf wird der Nutzer aufgefordert, seine WLAN-Verbindung abzuschalten, sofern sie aktiv ist. Nur dann ist gewĂ€hrleistet, dass der Drittanbieter die Mobilfunknummer des Nutzers ĂŒbermittelt bekommt. Über die Nummer kann er dann seine Forderung abrechnen, indem er vorgibt, der Nutzer habe per Klick zugestimmt.

Wer den Anweisungen folgt, bekommt jedoch keine der versprochenen Funktionen, sondern landet auf diversen Gewinnspielen und Abofallen, berichtet "Mimikama.at". Die Zielseite werde von den BetrĂŒgern permanent geĂ€ndert, bei jedem neuen Klicken erscheine eine andere Seite, ein neues Gewinnspiel, eine neue Abofalle.

Was tun bei einem ungewollten Abo

Nutzer, die auf das betrĂŒgerische Angebot hereingefallen sind und auf ihrer Telefonrechnung das Abo eines Drittanbieters finden, sollten den strittigen Betrag nicht bezahlen. Als Rechnungspartner taucht in vielen FĂ€llen die freenet digital GmbH auf, die sich auf solche Abos spezialisiert.

Wird die Rechnung im Lastschriftverfahren eingezogen, sollten Nutzer die gesamte Rechnungssumme binnen acht Wochen von der Bank zurĂŒckbuchen lassen und den um den Abopreis gekĂŒrzten Betrag an den Mobilfunkanbieter ĂŒberweisen. Zeitgleich sollten sie sowohl bei ihrem Mobilfunkanbieter als auch beim Drittanbieter der Forderung widersprechen. Das ist wichtig, damit der Mobilfunkanbieter die Mahnung fĂŒr den noch ausstehenden Betrag aussetzt.

Prepaid-Karten im Notfall ausbezahlen lassen

Etwas anders verhĂ€lt es sich bei einer Prepaid-Karte. Hier ist ein bereits abgezogener Betrag in der Regel verloren, denn erfahrungsgemĂ€ĂŸ weigern sich solche Anbieter, den Betrag zu erstatten. Nutzer mĂŒssten ihn einklagen, was sich in den wenigsten FĂ€llen lohnen dĂŒrfte. Dennoch sollte der Forderung beim Drittanbieter widersprochen werden.

Drittanbietersperre schĂŒtzt vor neuen Abos

Um sich kĂŒnftig zu schĂŒtzen, können Verbraucher eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten lassen. Sie verhindert, dass die Mobilfunknummer des Smartphones an den Drittanbieter ĂŒbertragen wird, sodass dieser keine Möglichkeit hat, Forderungen zu erheben.

Die Einrichtung der Sperre ist kostenlos und kann formlos beim Mobilfunkanbieter beantragt werden. Auf Nachfrage ermöglichen manche Anbieter auch eine Teilsperre fĂŒr bestimmte Nummern oder Dienste. Die Deutsche Telekom beantwortet hĂ€ufige Fragen zum Thema Drittanbieter hier.

Zum Teil werden bereits abgeschlossene Abos von einer Drittanbietersperre ausgenommen. Nutzer mĂŒssen das bei ihrem Mobilfunkanbieter erfragen. Bei Prepaid-Karten hilft im Zweifelsfall nur, sich das Guthaben der Karte ausbezahlen zu lassen und Nummer oder Anbieter zu wechseln, damit keine weiteren Abo-BetrĂ€ge abgebucht werden können.

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