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Dieses Nokia-Smartphone sendete Daten nach China

Peinliche Panne  

Nokia-Smartphone sendete heimlich Daten nach China

22.03.2019, 16:15 Uhr | dpa

Dieses Nokia-Smartphone sendete Daten nach China. Eine einzelne Lieferung des Modells Nokia 7 Plus sei fälschlicherweise mit der Geräteaktivierungs-Software für ein anderes Land ausgestattet worden, erklärte Hersteller HMD Global.

Eine einzelne Lieferung des Modells Nokia 7 Plus sei fälschlicherweise mit der Geräteaktivierungs-Software für ein anderes Land ausgestattet worden, erklärte Hersteller HMD Global. Foto: Andrea Warnecke. (Quelle: dpa)

Einige Smartphones der Marke Nokia haben durch einen Fehler des Herstellers HMD Global bei der Installation versucht, Aktivierungsdaten nach China zu übermitteln.

Eine einzelne Lieferung des Modells Nokia 7 Plus sei fälschlicherweise mit der Geräteaktivierungs-Software für ein anderes Land ausgestattet worden, erklärte HMD Global.

"Diese Daten wurden jedoch nie weiterverarbeitet, und mit ihnen hätten keine Personen identifiziert werden können", erklärte das Unternehmen. Der Fehler der "Einzelcharge" sei im Februar 2019 behoben worden. "Wir können bestätigen, dass keine persönlichen Daten an Dritte weitergegeben wurden."

Der Fall wurde durch nicht durch Nokia oder HMD Global, sondern durch einen Bericht des norwegischen Senders NRK öffentlich, der von einem Nutzer auf die seltsame Datenübermittlung aufmerksam gemacht worden war. NRK zufolge kontaktierten die Geräte die Adresse "vnet.cn", vom chinesischen Mobilfunk-Netzbetreiber China Mobile genutzt wird. Der Domainname ist auf ein "China Internet Network Information Center" registriert.

Finnischer Datenschutz will ermitteln

Die Telefone hätten versucht, sensible Daten wie die SIM-Kartennummer, die Geräte-Identifikationsnummer (IMEI), den Standort des Funkmasts und auch die MAC-Identifikationsnummer für das WLAN zu übermitteln, hieß es bei NRK.

Die finnische Datenschutzbehörde erwägt, Ermittlungen aufzunehmen. Der Ombudsmann für Datenschutz in Finnland, Reijo Aarnio, erklärte in einer E-Mail an NRK, dass dies völlig neue Informationen für ihn gewesen seinen. "Meine erste Reaktion ist, dass dieses in jedem Fall ein Verstoß gegen die DSGVO wäre", schrieb er.


Der Nokia-Konzern hatte seine Handy-Sparte vor Jahren an Microsoft verkauft und sich auf das Kerngeschäft als Netzwerk-Ausrüster konzentriert. Nachdem auch Microsoft aus dem Smartphone-Markt ausstieg, kehrten die Namenrechte an Nokia zurück. Der finnische Konzern gab sie daraufhin an die Firma HMD Global weiter, die nun Smartphones unter der Marke Nokia verkauft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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