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Windows: Tipps und Tricks rund um den Papierkorb

Windows  

Tipps und Tricks rund ums Löschen von Dateien

16.05.2012, 02:00 Uhr

Windows: Tipps und Tricks rund um den Papierkorb. Der Papierkorb in Windows nimmt viel Speicher weg - diese Tricks helfen.  (Quelle: t-online.de)

(Quelle: t-online.de)

Nutzen Sie auch den Papierkorb als Ablage? Windows geht mit dem Festplattenspeicher sehr großzügig um, ein Großteil davon ist für den Abfalleimer reserviert; bei 500 Gigabyte allein fünfzig Gigabyte nur für Müll! Bei großen Laufwerken fällt dies kaum auf. Erst wenn Windows über zu wenig Speicherplatz klagt, müssen Sie alte Bestände entsorgen. Clever, wer Windows gleich überredet, sparsamer mit dem Platzangebot umzugehen. Wir zeigen, wie Sie das Potential Ihrer Abfalltonne voll ausreizen.

Voreingestellt reserviert Windows zehn Prozent jeder Festplattenpartition für den Abfalleimer. Dieser Wert kann verkleinert oder ganz auf Null gesetzt werden. Aber Vorsicht: Ist die Müllhalde zu klein, werden größere Dateien nach dem Löschen sofort und ohne Umweg über den Sammelbehälter gelöscht. Wie Sie den Speicherplatz anpassen, verrät Ihnen unsere Klickshow. Mit einem Trick können Sie Windows auch mitteilen, welches Dokument Sie gerne im Papierkorb aufheben möchten und welches nicht.

Löschen per Umschalt-Taste

Nicht mehr benötigte Dateien wandern direkt in den Papierkorb. Dies macht auch Sinn, da die Dateien so nicht unwiderruflich verloren sind. Wollen Sie aber beispielsweise ein Word-Dokument ganz sicher auf Nimmer-Wiedersehen vom Rechner verbannen, ist der Umweg über die digitale Mülltonne der falsche Weg. Denn der Inhalt im Papierkorb muss erneut geleert werden. Schneller geht es über die Umschalt-Taste. Drücken Sie die Umschalt-Taste, während Sie Ihre Datei über den Löschen-Befehl von Windows entsorgen. Das System fragt nun nach, ob die Datei wirklich gelöscht werden soll. Mit Klick auf Ja wird die Datei nicht in den Papierkorb verschoben, sondern fliegt sofort aus dem Festplattenspeicher.

Papierkorb-Icons vom Designer

Die hauseigenen Papierkorbsymbole von Windows 7, Vista und XP sind zwar schön, aber wenn es Tag ein Tag aus auf dem Desktop prangt, kann es auch langweilen werden. Eine Auswahl besonders hübscher Papierkorb-Icons zum Durchklicken und Herunterladen haben wir Ihnen in einer Bilderserie zusammengetragen. Über die Anzeige-Eigenschaften von Windows 7 und XP lässt sich die Optik der Abfalltonne schnell gegen ein neues Icon austauschen.

Daten restlos löschen

Nach dem Löschen einer Datei ist diese zwar scheinbar verschwunden, aber im Grunde liegen die Daten noch immer unverändert auf der Festplatte. Mit einem Unterschied: Windows hat den Speicherplatz der Daten zum Überschreiben freigegeben, zeigt die Daten aber nicht mehr als vorhanden an. Erst mit Spezial-Software kann man die Daten wieder sichtbar und lesbar machen. Was bei Datenmüll nicht schlimm ist, könnte so bei vertraulichen Dokumenten durchaus unangenehm sein und in eine Katastrophe münden.

Damit eine Datei tatsächlich gelöscht ist, sollte man die freigegebenen Speicherbereiche mehrmals überschreiben. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Fragmente nicht wieder zusammensetzen lassen. Windows ist für diese Aufgabe nicht ausgelegt, ein Defizit, den Sie mit einer Zusatzsoftware leicht beheben können. Zum Beispiel mit der Gratis-Erweiterung Eraser. Das Programm überschreibt den freigegebenen Festplattenspeicher mehrmals nacheinander mit zufällig generierten Buchstabenmustern und bringt Ihren frei geräumten Speicherplatz somit auf die sichere Seite.

Gelöschte Dateien wiederherstellen



Handy-Ratgeber: Gelöschte SMS wiederherstellen

Dateien sofort zu löschen und gleich mehrfach zu überschreiben, bleibt natürlich ein Wagnis. Immerhin können Sie versuchen, entfernte Daten mit speziellen Software-Tools auf die Oberfläche Ihres PC zurückholen. Einige beliebte Rettungs-Spezialisten sind etwa das kostenlose PC Inspector File Recovery oder die Freeware Recuva. Beide Programme suchen gezielt nach gängigen Dateitypen wie JPEG, DOC oder MP3 und setzen diese wieder zusammen. Generell gilt dabei: Je weniger Speicherbereiche von einer Datei überschrieben wurden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Datei auf die Oberfläche zurückgeholt werden kann. Wer gar unkenntlich gemachte Daten aus der Vergangenheit seiner Festplatte bergen möchte, setzt am besten gleich beim ersten Tauchgang auf stärkere Geräte. Bei dringenden Rettungsaktionen – etwa bei einem Festplatten-Crash – ist es ohnehin sinnvoller, eine Spezial-Firma mit der Datenrettung zu beauftragen.

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