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Microsoft zwingt Nutzer zu Update von Skype

Aktualisierungs-Pflicht  

Microsoft zwingt Nutzer zu Update von Skype

23.06.2014, 11:09 Uhr | t-online.de

Microsoft zwingt Nutzer zu Update von Skype. Skype-Nutzer sollen die möglichst neueste Version installieren. (Quelle: t-online.de)

Skype-Nutzer sollen die möglichst neueste Version installieren. (Quelle: t-online.de)

Der zu Microsoft gehörende Messagingdienst Skype hat in seinem Blog angekündigt, dass die Skype-Versionen 6.13 (Windows) und 6.14 (Mac) in "den nächsten Monaten zurückgezogen" werden. Wer diese Versionen dann nicht durch ein Update auf die neueste Version aktualisiert hat, wird sie nicht mehr nutzen können.

Wo Skype offiziell nur von "zurückziehen" spricht, hat Microsoft auf Anfrage dem US-Technik-Magazin Computerworld konkret erklärt, was passieren wird: "Sobald eine Version zurückgezogen wurde, kann der Nutzer sich damit nicht mehr einloggen, bis er die Software auf die neueste Version aktualisiert hat." Die alten Versionen werden also blockiert.

Im Skype-Blog wird das damit begründet, dass das Unternehmen sicherstellen wolle, seinen Nutzern das "beste Kommunikationserlebnis" zu bieten. In dem Blogbeitrag lobt das Unternehmen zwar die Vorteile der jüngsten Version von Skype, liefert aber keine weiteren Gründe, warum die alten Versionen gesperrt werden.

Nachvollziehbar ist dieser Schritt nicht, denn Skype ist abwärtskompatibel: Die neuen Versionen können mit den alten kommunizieren. Die derzeit neueste Version für Windows hat den Stand 6.16 und für Apple Mac OS X ist es Version 6.18.

Update für Mac-Nutzer eventuell schwierig

Nutzer von Microsoft Windows können problemlos die neueste Version von Skype installieren, denn sie ist ab Windows XP mit Service Pack 3 verfügbar. Anders sieht es für Nutzer von Apple Macs aus. Die neueste Version von Skype setzt auch die neueste Version Mac OS X Mavericks voraus. Wer eine ältere Version von Apples Desktop-Betriebssystem nutzt, müsste dieses zuerst aktualisieren.

Das aber ist nur mit Macs möglich, die über einen 64-Bit-Prozessor von Intel und bestimmte Grafik-Karten verfügen. Ältere Apple-Computer würde damit bald von der Nutzung von Skype ausgesperrt. Betroffen sind alle Macs die älter sind als 2007.

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