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Alzheimer-Frühdiagnose 10 Jahre vor ersten Symptomen

10 Jahre vor ersten Symptomen  

Revolutionäre Software erkennt Alzheimer

18.09.2017, 11:42 Uhr | rk

Alzheimer-Frühdiagnose 10 Jahre vor ersten Symptomen. Mit Magnetresonanztomographie erstellte Scans eines menschlichen Kopfes. (Quelle: imago)

Mit Magnetresonanztomographie erstellte Scans eines menschlichen Kopfes. (Quelle: imago)

Italienische Forscher haben eine Künstliche Intelligenz für die Früherkennung von Alzheimer entwickelt. Der Algorithmus durchsucht Bilder aus dem Magnetresonanztomographen und findet Alzheimer mit 86 Prozent Trefferquote schon 10 Jahre vor den ersten Symptomen.

Wissenschaftler der Universität Bari in Italien haben eine Software entwickelt, die kleine strukturelle Veränderungen im Gehirn findet, die später zu leichten kognitiven Störungen und Alzheimer führen. Schon 10 Jahre vor den ersten Symptomen von Alzheimer findet der Algorithmus Unterschiede in der Konnektivität der Gehirne von späteren Alzheimer-Patienten und der Kontrollgruppe.

Betroffene können sich besser vorbereiten 

Eine frühe Diagnose von Alzheimer hört sich sehr gruselig an, gibt den Betroffenen aber auch die Möglichkeit, sich auf die Symptome der Krankheit vorzubereiten. So können familiäre und finanzielle Angelegenheiten geregelt werden und man kann den Effekten gezielt entgegenwirken. Die Entwicklung der Krankheit kann sich so verlangsamen.

Noch nicht verlässlich genug für Früherkennung

Bei der Studie kamen 67 Scans eines Magnetresonaztomographen zum Einsatz, 38 davon Alzheimer-Patienten und 29 Personen gehörten zur Kontrollgruppe. Nach dem Training mit diesen Daten erkannte die Software Alzheimer mit einer Genauigkeit von 86 Prozent und leichte kognitive Störungen mit 84 Prozent Trefferquote aus einem Datensatz von weiteren 148 MRT-Scans.

Die Wissenschaftler mussten sich auf die Scans der Universität von Südkalifornien in Los Angeles (USC LA) beschränken. Weitere Daten und Training der Künstlichen Intelligenz können die Genauigkeit der Diagnose noch verbessern, so dass sie zu einem verlässlichen Instrument der Früherkennung wird.

"Wir könnten Alzheimer verlangsamen oder sogar stoppen"

Die USC LA forscht an einer Impfung und Medikamenten gegen Alzheimer, um die Entwicklung zu verlangsamen oder sogar zu stoppen, 10 bis 12 Jahre bevor die Krankheit auftritt. Das APOE4-Gen wurde als Indikator für ein erhöhtes Risiko für Alzheimer ausgemacht. Bei der Krankheit entwickeln sich unauflösliche Plaques des Eiweiß-Framents Beta-Amyloid. Eine Impfung soll Antikörper gegen Beta-Amyloid entwickeln, das Medikament blockiert Enzyme, die an der Entstehung beteiligt sind. 

Für die Studie erhalten die Teilnehmer die Impfung und das Medikament für fünf bis acht Jahre.

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