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Windows 10: Panne bei tausenden Behördenrechnern – falsches Upgrade

Zehntausende Rechner betroffen  

Land Berlin scheitert an Windows-Umstellung

06.12.2019, 16:34 Uhr | avr, t-online

Windows 10: Panne bei tausenden Behördenrechnern – falsches Upgrade. Ein Rechner mit der Aufschrift "Windows 10": Die Berliner Verwaltungen scheitern derzeit am rechtzeigen Upgrade auf Windows 10.  (Quelle: dpa/tmn/Robert Günther)

Ein Rechner mit der Aufschrift "Windows 10": Die Berliner Verwaltungen scheitern derzeit am rechtzeigen Upgrade auf Windows 10. (Quelle: Robert Günther/dpa/tmn)

Ende 2019 beendet Microsoft den Support für Windows 7. Wer danach noch Updates will, muss zahlen – oder auf Windows 10 upgraden. Doch das bereitet den Berliner Verwaltungen große Probleme.

Etwa 30.000 Rechner mehrerer Berliner Verwaltungen erhielten fehlerhafte Windows-Upgrades. Als Folge müssen die betroffenen Behörden die derzeitige Umstellung auf Windows 10 von vorne beginnen. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Berlins IT-Staatssekretärin Sabine Smentek.

Laut Smentek entsprechen die Upgrades nicht mehr den aktuellen Datenschutzstandards. Bisher sind laut "Tagesspiegel" etwa 60.000 Behördenrechner auf Windows 10 umgestellt. Von der Panne wäre also jeder zweite Computer betroffen. Smentek sagte auf Nachfrage des "Tagesspiegel", dass die Umstellung der Rechner auf das korrekte Windows-10-Update im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen sein werde.

Windows 10 macht Berliner Behörden Probleme

Laut einem Bericht der Zeitung "Die Zeit" scheitern die Berliner Behörden bisher daran, ihre IT wie geplant zu modernisieren. Eigentlich sollten die Computer der Berliner Verwaltung und Justiz bereits in den vergangenen Monaten vom Betriebssystem Windows 7 auf das neuere Windows 10 umgestellt werden. Denn ab Mitte Januar beendet Microsoft den kostenlosen Support, Sicherheitslücken werden danach nicht mehr automatisch geschlossen.

Dennoch laufe rund ein Drittel der Rechner immer noch mit dem alten Betriebssystem, berichtet die "Zeit". Derzeit verhandele das Land mit Microsoft über einen Supportvertrag, der den Schutz über den 14. Januar hinaus garantieren solle.

Mehrkosten in siebenstelliger Höhe

Wie die Innensenatsverwaltung auf Anfrage mitteilte, gibt es in der Berliner Verwaltung rund 82.000 IT-Arbeitsplätze. Davon nutze gut ein Drittel Windows 7, der größere Teil (62 Prozent) Windows 10 und der Rest Windows 8.1., das ebenfalls ein bereits sicheres System sei. Die interne Zielmarke für die Umstellung war den Angaben zufolge der 30. November.

Auch für bis dahin nicht umgestellte Arbeitsplätze solle gewährleistet werden, dass die Berliner Verwaltung umfassend arbeitsfähig bleibe, so die Senatsverwaltung. Zu den Support-Kosten lasse sich noch keine Aussage treffen. Laut dem "Tagesspiegel" kommen auf den Landeshaushalt Mehrkosten in sechs- bis siebenstelliger Höhe zu.

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